/SG Festnahmen nach Bränden - Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal
Nach mehreren Bränden von leerstehenden Gebäuden in Wuppertal und
Solingen konnten zwei Verdächtige festgenommen werden.
Am 15.07.2026 kam es zunächst zu einem Brand in einer leerstehenden
Fabrik an der Ecke Carnaper Straße und Hatzfelder Straße. Am Abend
desselben Tages gegen 20:00 Uhr brannte eine leerstehende Villa am
Robert-Koch-Platz, unweit der ersten Brandörtlichkeit.
Die Löscharbeiten an der Villa dauerten bis in die Morgenstunden des
darauffolgenden Tages an.
Am 16.07.2026, gegen 13:30 Uhr brannte es erneut in der leerstehenden
Fabrik.
Ebenfalls am 16.07.2026, gegen 20:10 Uhr brannte in Ronsdorf eine
Bauruine an der Holthauser Straße.
Am 17.07 brannte ein leerstehendes Wohngebäude an der Kabelstraße.
Hier konnten Zeugen mögliche Tatverdächtige beschreiben.
Am 18.07.2026 brannte zunächst ein leerstehendes Gebäude an der
Straße Werwolf in Solingen vollständig ab. Noch während der
andauernden Löscharbeiten brannte es in einem leerstehenden
Bahnhofsgebäude an der Bahnhofstraße in Solingen.
Hier konnten zwei Verdächtige beobachtet werden, die kurze Zeit
später im Zuge der Fahndung von der Polizei vorläufig festgenommen
wurden.
Dabei handelt es sich um zwei Wohnungslose im Alter von 15- und 21
Jahren.
Die fortlaufenden Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass die
beiden Tatverdächtigen für die Brände verantwortlich sein dürften, da
sich unter anderem auf den Mobiltelefonen der Beschuldigten Aufnahmen
von Brandorten befanden.
Die Beschuldigten wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den
Haftrichtern vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen sie
anordneten. Das Gesetz sieht pro Brandlegung Freiheitsstrafen
zwischen einem und 10 Jahren vor. Der 21-Jahre alte Tatverdächtige
hat für den Fall einer Verurteilung mithin eine langjährige
Freiheitsstrafe zu erwarten. Der 15-Jahre alte Tatverdächtige wäre
für den Fall einer Verurteilung nach dem Jugendstrafrecht zu
verurteilen. Insoweit droht ihm eine empfindliche Jugendstrafe. Die
umfangreichen Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizei Wuppertal. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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