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/SG Festnahmen nach Bränden - Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal

27. Juli 2026 um 12:02 Uhr

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Nach mehreren Bränden von leerstehenden Gebäuden in Wuppertal und

Solingen konnten zwei Verdächtige festgenommen werden.

Am 15.07.2026 kam es zunächst zu einem Brand in einer leerstehenden

Fabrik an der Ecke Carnaper Straße und Hatzfelder Straße. Am Abend

desselben Tages gegen 20:00 Uhr brannte eine leerstehende Villa am

Robert-Koch-Platz, unweit der ersten Brandörtlichkeit.

Die Löscharbeiten an der Villa dauerten bis in die Morgenstunden des

darauffolgenden Tages an.

Am 16.07.2026, gegen 13:30 Uhr brannte es erneut in der leerstehenden

Fabrik.

Ebenfalls am 16.07.2026, gegen 20:10 Uhr brannte in Ronsdorf eine

Bauruine an der Holthauser Straße.

Am 17.07 brannte ein leerstehendes Wohngebäude an der Kabelstraße.

Hier konnten Zeugen mögliche Tatverdächtige beschreiben.

Am 18.07.2026 brannte zunächst ein leerstehendes Gebäude an der

Straße Werwolf in Solingen vollständig ab. Noch während der

andauernden Löscharbeiten brannte es in einem leerstehenden

Bahnhofsgebäude an der Bahnhofstraße in Solingen.

Hier konnten zwei Verdächtige beobachtet werden, die kurze Zeit

später im Zuge der Fahndung von der Polizei vorläufig festgenommen

wurden.

Dabei handelt es sich um zwei Wohnungslose im Alter von 15- und 21

Jahren.

Die fortlaufenden Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass die

beiden Tatverdächtigen für die Brände verantwortlich sein dürften, da

sich unter anderem auf den Mobiltelefonen der Beschuldigten Aufnahmen

von Brandorten befanden.

Die Beschuldigten wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den

Haftrichtern vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen sie

anordneten. Das Gesetz sieht pro Brandlegung Freiheitsstrafen

zwischen einem und 10 Jahren vor. Der 21-Jahre alte Tatverdächtige

hat für den Fall einer Verurteilung mithin eine langjährige

Freiheitsstrafe zu erwarten. Der 15-Jahre alte Tatverdächtige wäre

für den Fall einer Verurteilung nach dem Jugendstrafrecht zu

verurteilen. Insoweit droht ihm eine empfindliche Jugendstrafe. Die

umfangreichen Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Wuppertal. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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