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Feuerwehr beendet aufwändigen Brandeinsatz an der Lessingstraße nach knapp 24 Stunden

15. Juli 2026 um 09:28 Uhr

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Nach einem insgesamt knapp 24-stündigen Einsatz konnte die Feuerwehr Werne am Dienstag die letzten Maßnahmen an der Brandstelle an der Lessingstraße abschließen. Nachdem bereits am Morgen über den Dachstuhlbrand in einem Rohbau berichtet worden war, mussten die Einsatzkräfte um 07:51 Uhr erneut ausrücken. Im Rahmen der Brandnachschau hatten sich bislang unentdeckte Glutnester erneut entzündet, sodass umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich wurden.

Die Brandbekämpfung stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Das Feuer hatte sich tief in der Dämmung der Dachkonstruktion ausgebreitet und war von außen nur schwer zu lokalisieren. Um sämtliche Glutnester erreichen und eine erneute Brandausbreitung verhindern zu können, mussten die Einsatzkräfte unter Verwendung von Absturzsicherungssätzen weite Teile der Dachfläche begehen. In aufwendiger Handarbeit wurden Dachpfannen aufgenommen sowie Teile der Holz- und Dachkonstruktion geöffnet und zurückgebaut, um an das betroffene Dämmmaterial zu gelangen. Erst durch diese umfangreichen Maßnahmen konnten sämtliche Brand- und Glutnester freigelegt, gezielt abgelöscht und fortlaufend mit Wärmebildkameras kontrolliert werden. Gerade diese arbeitsintensiven Arbeiten machten den Einsatz über viele Stunden hinweg äußerst kräftezehrend.

Im Verlauf des gesamten Einsatzes waren insgesamt mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Werne, Bergkamen, Selm, Lünen, Hamm und Kamen beteiligt. Mit einer Gesamtdauer von knapp 24 Stunden zählt der Einsatz zu den längsten in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Werne und ist der längste Einsatz seit vielen Jahren. Durch den Einsatz von Drehleitern, mehreren Strahlrohren sowie umfangreichen Kontrollmaßnahmen mit Wärmebildkameras konnten schließlich alle verbliebenen Glutnester abgelöscht werden. Erst nachdem keine weitere Brandgefahr mehr festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer beziehungsweise die zuständigen Behörden übergeben. Der Grundschutz für das Stadtgebiet Werne war während der gesamten Einsatzdauer sichergestellt.

Vor Ort machten sich auch Bürgermeister Lars Hübchen, Feuerwehrdezernentin Stefanie Benting sowie die Leiterin des Ordnungsamtes Petra Jäger ein persönliches Bild von der Lage. Neben einem Austausch mit der Einsatzleitung suchten sie auch das Gespräch mit den betroffenen Eigentümern, um sich über die Situation zu informieren. Gleichzeitig dankten sie den Einsatzkräften für ihren außergewöhnlichen und kräftezehrenden Einsatz sowie die hohe Einsatzbereitschaft über den gesamten Zeitraum.

Ein besonderer Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern der Lessingstraße und der umliegenden Straßen für ihre außergewöhnliche Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Während des stundenlangen Einsatzes stellten sie den Einsatzkräften immer wieder Sitzgelegenheiten, Sonnenschirme, kühle Getränke, Kaffee sowie weitere kleine Stärkungen zur Verfügung. Diese große Wertschätzung und Fürsorge waren für die Kameradinnen und Kameraden eine willkommene Unterstützung und Motivation während der kräftezehrenden Arbeiten. Die Feuerwehr Werne bedankt sich herzlich für diese beeindruckende Solidarität, die einmal mehr die enge Verbundenheit zwischen der Feuerwehr und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt unter Beweis gestellt hat.

Besonders hervorheben möchte die Feuerwehr zudem die Familie Telgmann, die die Einsatzkräfte spontan mit Eis versorgte. Diese herzliche Geste unterstreicht zugleich die langjährige Verbundenheit der Familie mit der Feuerwehr Werne durch den ehemaligen Stadtbrandmeister Heinrich Telgmann und wurde von allen Einsatzkräften mit großer Dankbarkeit angenommen.

Die Feuerwehr Werne bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Kräften sowie den beteiligten Feuerwehren und Behörden für die gewohnt gute und reibungslose Zusammenarbeit. Dank des engagierten und ausdauernden Einsatzes konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und der Brand schließlich vollständig gelöscht werden.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu liegen bei der Polizei.

Quelle: Feuerwehr Werne. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Rückfragen bitte an: Freiwillige Feuerwehr Werne Pressesprecher Robin Nolting (Brandmeister) Telefon: 0163 8522327 E-Mail: robin.nolting@feuerwehr-werne.de http://www.feuerwehr-werne.de Original-Content von: Freiwillige Feuerwehr Werne, übermittelt durch news aktuell