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Polizei ermittelt zu mutmaßlich betrügerischen Fensterputzern

11. August 2026 um 13:21 Uhr

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Nachdem in der zurückliegenden Woche zwei Fälle mutmaßlich betrügerischer Fensterputzer im Amtsbereich Grevesmühlen-Land bekannt geworden sind, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. In beiden Fällen wurden ältere Frauen an ihrer Wohnanschrift von einem Mann, der die Reinigung von Fenstern zu einem günstigen Preis anbot, aufgesucht.

Bei der anschließenden Bezahlung wurde die Barzahlung jeweils abgelehnt und stattdessen eine Kartenzahlung über ein mobiles Kartenlesegerät verlangt. Die Geschädigten sollten ihre EC-Karte auf das Gerät auflegen und ihre PIN eingeben.

Im Fall einer 75-jährigen Frau aus dem Bereich Testorf-Steinfort wurden anschließend zwei unberechtigte Abbuchungen in Höhe von jeweils 1.000 Euro festgestellt. Im zweiten Fall wurde offenbar ein technischer Defekt vorgetäuscht und die Zahlung wiederholt. Einen Zahlungsbeleg erhielt die Geschädigte nicht. Sie informierte daraufhin umgehend ihre Bank. Ob und in welcher Höhe ein finanzieller Schaden entstanden ist, ist derzeit nicht bekannt.

Der Tatverdächtige soll jeweils mit einem weißen Transporter mit großflächiger Beschriftung unterwegs gewesen sein. Ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen und rät zur Vorsicht bei unangekündigten Angeboten an der Haustür:

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und lehnen Sie spontane Angebote ab, wenn Sie kein Interesse haben.

Lassen Sie unbekannte Personen nicht unter einem Vorwand in Ihre Wohnung.

Geben Sie niemals Ihre PIN an andere Personen weiter.

Bitten Sie bei Unsicherheit eine Vertrauensperson um Unterstützung.

Die Polizei bittet weitere Geschädigte sowie Zeugen, die sonstige Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Grevesmühlen unter der Telefonnummer 03881 720-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Polizei Rostock. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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