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Betrugswelle in der Südwestpfalz: Schockanrufe fordern hohe Geldbeträge - Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Übergabe in Waldfischbach

13. August 2026 um 15:41 Uhr

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Eine Welle von sogenannten Schockanrufen hat am Mittwoch (12. August 2026) die Region Südwestpfalz in Atem gehalten. Der Polizei wurden im Laufe des Tages mindestens 15 Betrugsversuche in verschiedenen Gemeinden im gesamten Direktionsbereich Pirmasens gemeldet.

Die perfide Masche der Betrüger folgte in den Fällen einem ähnlichen, emotional stark unter Druck setzenden Muster: Am Telefon gaben sich die Täter als angebliche Ärzte oder Staatsanwälte aus. Sie spiegelten den meist älteren Opfern vor, dass ein naher Verwandter - etwa Sohn, Tochter oder Enkel - schwer verletzt sei oder an einer anderen akuten Krankheit leide und im Krankenhaus liege oder alternativ einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine lebensnotwendige Behandlung zu finanzieren oder eine Haftstrafe abzuwenden, sei die sofortige Zahlung einer hohen Kaution erforderlich.

In der überwiegenden Zahl der Fälle reagierten die Bürgerinnen und Bürger besonnen, durchschauten den Betrugsversuch sofort und beendeten die Telefonate, ohne dass ein finanzieller Schaden entstand. In den Gemeinden Geiselberg und Waldfischbach hatten die dreisten Hochstapler jedoch Erfolg. Die arglosen Opfer glaubten den dramatischen Schilderungen am Telefon und übergaben, beziehungsweise überwiesen den Tätern Bargeld sowie wertvollen Schmuck. In beiden Fällen beläuft sich der Schaden jeweils auf eine mittlere fünfstellige Summe.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, insbesondere zu dem Vorfall in Waldfischbach. Dort suchte ein sogenannter "Abholer" das Opfer am Mittwochabend gegen 20 Uhr direkt an dessen Wohnanschrift in der Hauptstraße auf, um die Beute entgegenzunehmen.

Der gesuchte circa 30 bis 35 Jahre alte Mann wird als schlank und etwa 185 cm groß beschrieben. Er trug dunkle kurze Hosen.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Pirmasens fragen: Wer hat am Mittwoch, im Bereich oder im Umfeld der Hauptstraße in Waldfischbach verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?

Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Pirmasens unter der Telefonnummer 0631 369-15099 oder per E-Mail unter kipirmasens@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.|krä

Quelle: Polizei Pirmasens. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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