Oberhausen.news
Polizei Oberhausen · Oberhausen

Sondereinsatz zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum

31. Juli 2026 um 12:30 Uhr

In Leichter Sprache lesen

Im Rahmen der landesweiten Initiative zur Bekämpfung der Messergewalt mit dem Slogan/Hashtag #BESSEROHNEMESSER, führte die Polizei Oberhausen am Donnerstagabend (30.07.) einen direktionsübergreifenden Sondereinsatz zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum durch.

Unterstützt wurde die Polizei Oberhausen dabei von Kräften der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie dem Kommunalen Ordnungsdienst und der Ausländerbehörde der Stadt Oberhausen.

Ziel des mehrstündigen Einsatzes war es, Messergewalt konsequent entgegenzuwirken, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und durch eine sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Im Fokus standen dabei insbesondere Bereiche, in denen sich viele Menschen aufhalten.

Unter Messerkriminalität werden Straftaten gefasst, bei denen ein Messer als Tatmittel eingesetzt wurde. Angriffe mit Messern bergen ein hohes Verletzungsrisiko und können innerhalb kürzester Zeit einen lebensbedrohlichen oder tödlichen Verlauf nehmen. Messer sind zwar nur eines von zahlreichen Tatmitteln bei Gewaltdelikten, aufgrund ihrer Verfügbarkeit, der Möglichkeit des verdeckten Mitführens und ihrer unmittelbaren Einsetzbarkeit geht von ihnen jedoch eine besondere Gefahr aus.

Die Polizei Oberhausen setzte deshalb gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern auf konsequente Kontrollen und eine enge Zusammenarbeit. Dabei wurden Personen und Fahrzeuge überprüft sowie mögliche Verstöße konsequent verfolgt. Die beteiligten Behörden ergänzten sich mit ihren jeweiligen Zuständigkeiten und Kompetenzen.

Die Bilanz des Einsatzes:

- 154 Personenkontrollen - 3 Festnahmen - 1 Ingewahrsamnahme - 2 erkennungsdienstliche Behandlungen - 1 Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz - 2 Strafanzeigen nach dem Aufenthaltsgesetz - 1 Strafanzeige wegen Unterschlagung - 1 Strafanzeige wegen Hehlerei - 1 Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte

(einschließlich Blutprobenentnahme) - 2 Strafanzeigen nach dem Waffengesetz - 2 Ordnungswidrigkeiten nach dem Waffengesetz - 9 Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Verstöße gegen die

Straßenverkehrsordnung und die Stadtverordnung) - Diverse Sicherstellungen, darunter ein Einhandmesser, ein

Schlagstock und ein Reizstoffsprühgerät - 3 Aufenthaltsermittlungen - 13 PlatzverweiseDie Polizei Oberhausen wird die Bekämpfung von Messergewalt auch im Rahmen des Behördenziels "Sichere Innenstadt" weiterhin konsequent verfolgen und durch gezielte Kontrollen sowie eine enge Zusammenarbeit mit ihren Netzwerkpartnern einen Beitrag zur Sicherheit in der Stadt leisten.

Quelle: Polizei Oberhausen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Rückfragen bitte an: (Nur für Journalisten / Medienvertreter) Polizeipräsidium Oberhausen Pressestelle Telefon: 0208/826 22 22 E-Mail: pressestelle.oberhausen@polizei.nrw.de https://oberhausen.polizei.nrw Original-Content von: Polizeipräsidium Oberhausen, übermittelt durch news aktuell