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Landkreis Nienburg - Zahlreiche Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte

14. August 2026 um 12:59 Uhr

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(KEM) Am Donnerstag, den 13.08.2026, wurden den Polizeidienststellen im Landkreis Nienburg zahlreiche Betrugsversuche gemeldet.

Unter anderem in Nienburg, Stolzenau, Marklohe, Haßbergen und Stöckse riefen vermeintliche Polizeibeamte an und versuchten unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen Informationen zu Wertgegenständen und persönliche Daten zu erfragen. Der Polizei ist bislang jedoch kein Fall gemeldet worden, der erfolgreich verlief. In der Vergangenheit gab es Fälle, in denen die Tätergruppen teilweise an Folgetagen erneut anriefen und die Angerufenen unter massiven Druck setzten. Trotz eindringlicher Sensibilisierung durch Polizisten gelang es den Tätern zurückliegend vereinzelt, die Angerufenen derart zu verunsichern, dass sie schlussendlich doch Wertgegenstände oder Bargeld übergaben.

Die Polizei bittet deshalb insbesondere Angehörige älterer Menschen, diese erneut zu sensibilisieren und das Thema regelmäßig im Bekanntenkreis zu besprechen. Hilfreich können auch Merkblätter sein, die Sie sich neben ihr Telefon legen.

Die Polizei gibt grundsätzlich folgende Präventionshinweise:

- Warnen Sie insbesondere ihre älteren Angehörigen, wiederholen

Sie dies regelmäßig. - Legen Sie sich einen Warnhinweiszettel neben ihr Telefon . - Seien Sie misstrauisch und wachsam. Lassen Sie sich am Telefon

nicht drängen oder unter Druck setzen. - Legen Sie umgehend auf, indem sie selbstständig das Telefonat

durch Auflegen des Hörers beenden. - Rufen Sie die richtige Polizei an. Suchen Sie dafür die

Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizei selbst heraus oder wählen Sie

die 110. Geben Sie die Telefonnummer selbst ein. - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen

Verhältnissen, Wertsachen oder persönlichen Daten preis. - Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte

Personen. - Die Polizei wird nie unter der Telefonnummer 110 anrufen. - Die Polizei und auch die Staatsanwaltschaft werden Sie niemals

anrufen und um Geldbeträge oder Wertsachen bitten oder deren

Verwahrung anbieten. - Lassen Sie Ihre Vornamen aus Telefonbüchern entfernen oder

abkürzen. Täter suchen zielgerichtet nach Vornamen, die auf ein

vorangeschrittenes Alter hindeuten.

Quelle: Polizei Nienburg. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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