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Polizei Neumünster · Neumünster

260801-1-Betrug durch falsche Polizeibeamte

3. August 2026 um 13:03 Uhr

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Am 01.08.2026 ist es in Hohenwestedt zu einem vollendeten Betrug durch falsche Polizeibeamte gekommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand übergab die Geschädigte dabei Schmuck im fünfstelligen Wert an einen bislang unbekannten Täter.

Am Samstagnachmittag erhielt, nach bisherigen Erkenntnissen, die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer habe behauptet, in Hohenwestedt habe ein Überfall stattgefunden. Zum Schutz der Anwohner müssten deren Wertsachen vorübergehend von der Polizei in Verwahrung genommen werden.

Gegen 16:30 Uhr sei ein unbekannter Mann an der Wohnanschrift der Geschädigten in der Kieler Straße in Hohenwestedt erschienen. Im Vertrauen habe die Geschädigte dem Mann Schmuck im fünfstelligen Wert übergeben.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:

- männlich

- etwa 30 Jahre alt

- sehr schlanke Statur

- schwarzer Vollbart

- schwarze Nike-Trainingshose

- schwarz-weiße Turnschuhe

- schwarze SchirmmützeDie Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu der beschriebenen Person geben können, sich unter der Telefonnummer 04331 208-0 zu melden.

Als Polizei warnen wir vor dieser Betrugsmasche und geben erneut Hinweise in dieser Sache:

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufende als Polizeibeamte,

Staatsanwälte oder andere Amtspersonen ausgeben und Geld oder

Wertsachen fordern.

- Die Polizei nimmt niemals Bargeld, Schmuck oder anderen

Wertgegenständen in Verwahrung.

- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger arbeiten

gezielt mit Angst und Zeitdruck.

- Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und wählen Sie selbstständig

den Polizeinotruf 110.

- Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche

Anrufe. Insbesondere ältere Menschen sollten über diese

Betrugsmasche informiert sein.

- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte

Personen.

- Weitere Informationen und Präventionshinweise zu dieser und

anderen Betrugsmaschen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Polizei Neumünster. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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