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Feuerwehr München · München

Wochenendrückblick der Feuerwehr München für den 14 . bis 17 . August 2026

17. August 2026 um 13:02 Uhr

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Freitag, 14. August 2026 - Mehrere Gefahrguteinsätze

Stadtgebiet

Freitagvormittag ist der Feuerwehr um 9.19 Uhr ein Leck an einem Kesselwagen am Bahnhof Milbertshofen gemeldet worden.

Noch vor Eintreffen des Gefahrgutzuges konnte der Austritt von Benzin von Mitarbeitenden der Deutschen Bahn und der Bundespolizei durch einen Flansch gestoppt und die ausgelaufene Flüssigkeit mit Müllsäcken aufgefangen werden. Ein Mitarbeiter hatte bei den Arbeiten vermehrt Benzindämpfe eingeatmet und wurde daher vom Rettungsdienst betreut.

Von der Feuerwehr wurde das Leck abschließend kontrolliert, das ausgelaufene Benzin fachgerecht verpackt und übergeben.

Besonders die schnelle und richtige Reaktion der Mitarbeitenden hat dazu beigetragen, einen größeren Gefahrstoffaustritt zu vermeiden.

Zum nächsten Bahnhof ging es für den Umweltdienst der Feuerwehr München um 17.08 Uhr nach Riem. Am Umschlagbahnhof war aufgrund eines undichten Anschlussflansches eine geringe Menge eines giftigen und ätzenden Stoffes aus einem Güterwaggon ausgetreten.

Der Stoff konnte schnell aufgefangen und der Flansch wieder abgedichtet werden. Die Dichtigkeit wurde anschließend mit speziellen Messgeräten überprüft.

Sicherheitshalber wurde der Waggon nach den Maßnahmen der Feuerwehr auf ein speziell dafür vorgesehenes Havariegleis bewegt und durch die Bahn weiter überprüft.

Am späten Freitagabend wurde die Feuerwehr München um 23.32 Uhr in eine Tiefgarage in die Greyerstraße zu einem undefinierbaren Geruch gerufen. Vor Ort konnte dann tatsächlich auch ein starker, unangenehmer Geruch wahrgenommen werden. Die Messgeräte erkannten allerdings keinen Gefahrstoff. Bei der weiteren Erkundung und nach längerer Suche wurde schließlich festgestellt, dass bei einem Pkw Flüssigkeit aus einer Starterbatterie auf heiße Bremsscheiben tropfte. Dabei entstand ein Aerosol, das den unangenehmen Geruch auslöste.

Das Auto wurde aus der Tiefgarage entfernt, die Starterbatterie abgeklemmt und dem Besitzer empfohlen, zeitnah eine Servicewerkstatt aufzusuchen.

Bei allen drei Gefahrguteinsätzen bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung und alle Beteiligten unterstützten die Feuerwehr München bei ihrer Arbeit vorbildlich, so dass die Einsätze in kürzester Zeit abgearbeitet werden konnten.

Samstag, 15. August 2026; 17.40 Uhr - Feuerwehr München unterstützt bei Wasserrettungseinsatz

Heimstettener See (Landkreis München)

Am späten Samstagnachmittag sind ein 8- und ein 15-jähriges Mädchen im Heimstettener See untergegangen und mussten von Badegästen aus dem Wasser gerettet werden.

Da zunächst nur ein Mädchen an Land gebracht werden konnte und sofort wiederbelebt werden musste, alarmierte die Leitstelle München einen umfangreichen Wasserrettungseinsatz. Hierbei kamen neben Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis, der Wasserwacht und der DLRG auch eine Wasserrettungseinheit der Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Noch vor Eintreffen der Kräfte war auch das zweite Mädchen aus dem Wasser gebracht worden. Aber auch in diesem Fall war eine Reanimation nötig. Nachdem klar war, dass sich keine weiteren Personen mehr im See befinden, unterstütze die Feuerwehr München die medizinischen Maßnahmen und die Rettungsdienst-Einsatzleitung in enger Abstimmung mit den Fachdiensten und den Freiwilligen Feuerwehren. Beide Mädchen wurden im Anschluss in Münchner Kliniken gebracht.

Sowohl für die Betreuung der Angehörigen, der Zeug*innen und der Einsatzkräfte waren mehrere Teams der Psychosozialen Notfallversorgung vor Ort.

Samstag, 15. August 2026; 18.29 Uhr - Feuer in Kirchenschiff

Fromundstraße (Untergiesing)

Der Brand in einer Kirche am Wettersteinplatz hat die Feuerwehr München am Samstagabend gut fünf Stunden beschäftigt.

Gerade einmal ein Anruf hatte ein Feuer im Mittelschiff einer Kirche an die Leitstelle München gemeldet. Während sich Einsatzkräfte auf Anfahrt zum Brandort befanden, war auf den Bildern der Fernerkundungsdrohne allerdings keine Rauchentwicklung erkennbar. Erst auf dem Weg in die Kirche hinein, waren die Flammen am Dach des Kirchenschiffes erkennbar.

Sofort erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und weitere Kräfte wurden zur Einsatzstelle beordert.

Parallel zur Brandbekämpfung im Inneren wurden zwei Drehleitern zur Brandbekämpfung von außen eingesetzt, da sich die Flammen ihren Weg bereits in die Dachhaut gebahnt hatten.

Nach eineinhalb Stunden waren der Brand und die Glutnester restlos abgelöscht.

Aufgrund der Wetterprognosen wurde ein Notdach an der Kirche angebracht, um weitere Schäden durch die Witterung zu verhindern.

Zur Brandursache ermittelt die Polizei, Personen waren zu keiner Zeit gefährdet.

Sonntag, 16. August 2026; 3.30 Uhr - Garage in Vollbrand

Naupliastraße (Harlaching)

Am frühen Sonntagmorgen ist es im Münchner Süden zu einem Garagenbrand gekommen. Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr ausrücken.

Rund 90 Sekunden vor dem Löschzug traf das Vorauslöschfahrzeug derselben Wache an der Einsatzstelle ein und fand eine Garage vor, die bereits in Vollbrand stand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Maßnahmen wurden vom nachrückenden Löschzug intensiviert und vorsorglich acht Bewohner*innen des angrenzenden Wohnhauses in Sicherheit gebracht. Mehrere Kräfte unter Atemschutz konnten das Feuer schließlich nach 30 Minuten mit zwei Schlauchleitungen löschen. Alle Personen durften unverletzt in das Gebäude zurück.

Um 6.23 Uhr musste dann erneut ein Löschzug zu der Garage anrücken, da sich das Brandgut wieder entzündet hatte. Der Einsatz mehrere Trupps war diesmal für rund drei Stunden notwendig. Um alle Glutnester sicher ablöschen zu können, wurde nun der Dachstuhl der Garage geöffnet und komplett ausgeräumt. Auch diesmal gab es keine Verletzten.

Zwei Kontrollen über den restlichen Tag ergaben keine weitere Gefahr mehr. Zur Schadenshöhe und der Ursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

Montag, 17. August 2026; 1.12 Uhr - Fahrer bei Pkw-Überschlag verletzt

Allacher Straße (Moosach)

Ein Pkw ist in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Allacher Straße alleinbeteiligt verunfallt. Der Fahrer musste verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Aus ungeklärter Ursache hatte ein 20-Jähriger, der stadtauswärts unterwegs war, die Kontrolle über seinen Ford verloren und war auf Höhe einer Waschstraße mit einem Ampelmast und einem Baum kollidiert. Das Fahrzeug war nach einigen Metern auf dem Dach zum Liegen gekommen.

Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst hatte der junge Mann das Auto bereits verlassen. Er musste mit dem Notarztwagen in eine Münchner Klinik gebracht werden.

Während der Versorgung sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus. Um weitere Gefahren auszuschließen, wurden sowohl der Ampelmast als auch der Baum entfernt. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die 20 Einsatzkräfte beendet.

Zur Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

(pes)

Quelle: Feuerwehr München. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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