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Feuerwehr Mülheim an der Ruhr · Mülheim an der Ruhr

Gemeinsame Übung von Feuerwehr und Ruhrbahn

19. August 2026 um 13:08 Uhr

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Am Mittwoch, 19. August 2026, führte die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr gemeinsam mit der Ruhrbahn eine unangekündigte Einsatzübung im Bereich der U-Bahn Haltestelle Christianstraße durch.

Ziel der Übung war es, die bestehenden Einsatz- und Meldeabläufe unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu überprüfen und weitere Erkenntnisse für die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Ruhrbahn zu gewinnen.

Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr waren im Vorfeld nicht über die Übung informiert. Als Ausgangslage wurde der Feuerwehrleitstelle über die Leitstelle der Ruhrbahn zunächst ein Arbeitsunfall im U-Bahntunnel gemeldet.

Daraufhin wurde zunächst ein Rettungswagen der Feuerwache 2 entsandt.

Beim Eintreffen stellte die Besatzung des Rettungswagens eine starke Verrauchung im Bereich der U-Bahn Haltestelle fest.

Die Einsatzkräfte zogen sich daraufhin aus dem Gefahrenbereich zurück und forderten weitere Kräfte der Feuerwehr nach.

Nach dem Eintreffen des Löschzuges gingen zunächst zwei Trupps zur Menschenrettung in den verrauchten Bereich vor.

Der gemeldete verletzte Arbeiter konnte schnell aufgefunden und ins Freie gebracht werden.

Im weiteren Verlauf wurde bekannt, dass ein weiterer Arbeiter vermisst wurde.

Ein zusätzlicher Trupp wurde daraufhin zur Suche eingesetzt und konnte auch die zweite Person auffinden und retten.

Parallel zur Menschenrettung führte die Feuerwehr die Brandbekämpfung durch. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wurde der Tunnelbereich belüftet.

Die Übung dauerte insgesamt rund 90 Minuten. Eingebunden waren ein Löschzug sowie ein Rettungswagen mit insgesamt etwa 15 Einsatzkräften.

Die Ruhrbahn begleitete die Übung während des gesamten Verlaufs und gewann dabei ebenfalls Erkenntnisse für die eigenen Abläufe.

Die derzeitige Sperrung der U18 bot die Möglichkeit, die Übung unter realistischen Bedingungen durchzuführen, ohne zusätzliche Beeinträchtigungen für den öffentlichen Personennahverkehr zu verursachen.

Auf der Hingbergstraße kam es während des Einsatzes lediglich kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.

Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen stellen besondere Anforderungen an die Feuerwehr.

Hierzu zählen insbesondere eingeschränkte Sichtverhältnisse bei Rauchentwicklung, die Kommunikation per Funk, beengte Platzverhältnisse sowie besondere Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Stromversorgung und dem Bahnbetrieb.

Der Übungsverlauf wurde insgesamt als zufriedenstellend bewertet. Bereits unmittelbar im Anschluss erfolgte eine gemeinsame Nachbesprechung vor Ort.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun weiter ausgewertet und fließen in die Einsatzvorbereitung für entsprechende Einsatzszenarien mit ein.

Angekündigte und unangekündigte Übungen finden regelmäßig statt. Sie dienen dazu, die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen kontinuierlich zu überprüfen und für den Ernstfall weiter zu optimieren.

Quelle: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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