Wohnungsbrand in der 5. Etage - Großeinsatz der Feuerwehr
Am späten Abend meldeten mehrere Anrufer der Leitstelle der Feuerwehr einen Brand in der 5. Etage eines sechsgeschossigen Wohngebäudes am Römerbrunnen.
Beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge liefen viele Bewohner den Einsatzkräften bereits entgegen. Der Brand in der 5. Etage wurde bestätigt. Zwischenzeitlich ging zudem die Meldung ein, es gäbe auch einen Brand in einem benachbarten Gebäude. Dies führte zu einer weiteren Erhöhung der Anzahl an Einsatzkräften. Der Brand in dem weiteren Gebäude bestätigte sich jedoch glücklicherweise nicht.
Mehrere Trupps der Feuerwehr gingen zur Menschenrettung und im weiteren Verlauf zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor. Die Einsatzkräfte brachten mehrere Personen durch das Treppenhaus in Sicherheit. Hierbei kamen Brandfluchthauben zum Einsatz. Die Bewohner aus der Brandwohnung hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit gebracht.
Den Kräften gelang es den Brand mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Belüftungs- sowie Nachlöscharbeiten nahmen jedoch einige Zeit in Anspruch.
Ein Leitender Notarzt koordinierte die Sichtung der Bewohner aus den betroffenen Bereichen des Gebäues. Zwei Personen wurden zur Abklärung in ein Krankenhaus transportiert. 20 weitere Personen konnten nach notärztlicher Begutachtung unverletzt an der Einsatzstelle verbleiben.
Zum Aufenthalt für die unverletzt Betroffenen stellte die NEW einen Bus zur Verfügung.
Ein Teil des Gebäudes ist durch die Wirkungen von Brand und Rauch aktuell nicht bewohnbar. Die Bewohner aus diesen Bereichen konnten größtenteils bei Freunden und Verwandten unterkommen. Für eine Person wurde ein Platz ist in einer städtischen Notunterkunft bereitgestellt. Alle weiteren Bewohner konnten nach dem Ende der Einsatzmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Im Einsatz waren die Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen I (Neuwerk), II (Holt) und III (Rheydt), mehrere Sonderfahrzeuge aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), die Einheiten Giesenkirchen, Rheydt und Odenkirchen sowie die IuK-Einheit der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, 7 Rettungswagen, der Leitende Notarzt, der Koordinator der Hilfsorganisationen sowie der Führungsdienst der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte wurden vor Ort durch das DRK mit Getränken versorgt.
Die Einheiten Rheindahlen, Neuwerk und Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr stellten für die Dauer des Einsatzes den Grundschutz im Stadtgebiet sicher.
Einsatzleiter: Branddirektor Marco Jennißen
Quelle: Feuerwehr Mönchengladbach. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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