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Halskette gestohlen: Polizei ermittelt und warnt vor dem "Kettentrick" - 2607065

22. Juli 2026 um 10:44 Uhr

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Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Wochen eine Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer Opfer. Am Dienstag, 21. Juli 2026, kam es in Hilden zu einem weiteren Fall, bei dem ein 58-jähriger Mann bestohlen wurde.

Gegen 13:30 Uhr wurde der Düsseldorfer an der Bushaltestelle "Stadtpark" an der Neustraße von zwei Männern nach einem Feuerzeug gefragt. Einer der beiden Männer legte einen Arm auf die Schulter des 58-Jährigen, bedankte sich und entwendete die Goldkette des Geschädigten. Danach flüchteten die Männer über die Neustraße in den Stadtpark.

Der Düsseldorfer beschreibt die Täter als:

- zwischen 18 und 24 Jahre alt

- ungefähr 1,70 Meter groß

- sie trugen schwarze Hemden

- einer trug eine helle Trainingshose und der andere eine blaue

Jeans, grüne Cap und BrilleDie Kriminalpolizei ermittelt und fragt:

Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Bushaltestelle an der Neustraße beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Hilden jederzeit unter 02103 898-6410 entgegen.

So läuft der Kettentrick ab:

Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen.

Die Kontaktaufnahme

Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt. Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus.

Körperliche Nähe

Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden.

Der Diebstahl

Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später.

Die Polizei rät:

Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen.

Quelle: Polizei Mettmann. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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