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Polizei Mainz · Mainz

Falscher Bankmitarbeiter erbeutet Bargeld und Bankkarte - Tatverdächtiger festgenommen - Untersuchungshaft angeordnet

4. August 2026 um 11:00 Uhr

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Eine über 80 Jahre alte Frau aus Mainz wurde am 30.07.2026 Opfer eines Diebstahls sowie eines Computerbetruges durch falsche Bankmitarbeiter.

Die Geschädigte erhielt zunächst einen Anruf von einem bis dahin unbekannten Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgab. Er behauptete, auf dem Konto der Seniorin seien verdächtige Kontobewegungen festgestellt worden. Zudem sei Falschgeld im Umlauf, weshalb kurzfristig ein Mitarbeiter der Bank bei ihr erscheinen werde, um das vorhandene Bargeld zu überprüfen.

Kurze Zeit später erschien ein Mann an der Wohnanschrift der Seniorin. Im Verlauf des sich anschließenden Gesprächs und der vorgeblichen Prüfung des Bargeldes und der Bankkarte nahm der angebliche Bankmitarbeiter in einem unbeobachteten Moment einen vierstelligen Bargeldbetrag an sich. Mit der ihm von der Geschädigten anschließend übergebenen Bankkarte und des dazugehörigen PIN-Codes gelang es dem angeblichen Bankmitarbeiter wenig später zudem, an einem Geldautomaten weiteres Bargeld vom Konto der Geschädigten abzuheben.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen konnte noch am selben Tag ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden, der am Folgetag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mainz vorgeführt werde. Dieser ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Polizei weist erneut darauf hin, dass Bankmitarbeiterinnen und Bankmitarbeiter niemals Bargeld, Bankkarten oder Wertgegenstände an der Wohnanschrift ihrer Kundinnen und Kunden abholen und auch niemals nach der persönlichen PIN fragen. Beenden Sie entsprechende Telefonate umgehend und kontaktieren Sie Ihre Bank ausschließlich über die Ihnen bekannten Rufnummern. Im Zweifelsfall verständigen Sie sofort die Polizei. Sprechen Sie außerdem mit Ihren Eltern, Großeltern und anderen älteren Angehörigen über diese Betrugsmasche, um sie für derartige Taten zu sensibilisieren.

Quelle: Polizei Mainz. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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