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Polizei Mainz · Mainz

Anstieg von Phishing-Betrugsfällen über die Plattform Kleinanzeigen.de

5. August 2026 um 12:00 Uhr

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Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz ist in den

vergangenen Monaten ein Anstieg von Betrugsanzeigen im Zusammenhang

mit der Onlineplattform Kleinanzeigen.de festzustellen. Insbesondere

Phishing-Betrugsmaschen, bei denen Täter versuchen, an sensible Daten

oder Geld ihrer Opfer zu gelangen, führen vermehrt zu Strafanzeigen.

Die Täter gehen dabei häufig nach einem ähnlichen Muster vor: Nach

einer Kontaktaufnahme über die Verkaufsplattform übersenden sie

vermeintliche Zahlungs- oder Versandlinks per Chat, E-Mail oder

Messenger. Diese führen auf täuschend echt gestaltete Internetseiten,

auf denen die Geschädigten zur Eingabe ihrer Bank-, Kreditkarten-

oder Zugangsdaten aufgefordert werden. In anderen Fällen werden die

Opfer telefonisch kontaktiert und zur Freigabe von Transaktionen oder

zur Herausgabe von Sicherheitscodes bewegt. Die erlangten Daten

werden anschließend missbräuchlich verwendet, wodurch teilweise

erhebliche Vermögensschäden entstehen.

Das LKA Rheinland-Pfalz informiert heute hierzu ebenfalls

(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/29763/6327595) und

veranstaltet zusammen mit der Verbraucherzentrale ein Webseminar.

Anmeldungen sind kostenlos unter folgendem Link möglich

www.verbraucherzentrale-rlp.de/webseminare-rlp

So schützen Sie sich vor Phishing-Betrug:

- Lasse sie sich nicht unter Druck setzen! Prüfen sie eingehende

Mails, SMS usw. ausführlich bevor sie darauf eingehen.

- Nutzen Sie ausschließlich die offiziellen Zahlungs- und

Kommunikationswege der jeweiligen Verkaufsplattform.

- Öffnen Sie keine Links, die Ihnen von unbekannten Personen über den

Chat oder Messenger-Dienste zugesandt werden.

- Prüfen Sie Internetadressen sorgfältig. Bereits kleine Abweichungen

können auf gefälschte Webseiten hinweisen.

- Geben Sie niemals persönliche Zugangsdaten, TANs, Freigabecodes

oder Kreditkartendaten über Links aus Nachrichten oder Chats ein.

- Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen. Betrüger erzeugen

häufig künstliche Dringlichkeit, um unüberlegte Handlungen zu

provozieren.

- Brechen Sie den Kontakt ab, wenn Ihnen ein Angebot oder eine

Zahlungsabwicklung ungewöhnlich erscheint.

- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Konto- und Kreditkartenumsätze

und informieren Sie bei einem Verdacht umgehend Ihr Kreditinstitut.

Wer den Verdacht hat, Opfer eines Phishing-Betrugs geworden zu sein,

sollte unverzüglich sein Kreditinstitut informieren, gegebenenfalls

Passwörter ändern und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Quelle: Polizei Mainz. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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