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Trecker, Betrüger und Schläge

18. August 2026 um 09:35 Uhr

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Ein 21-jähriger Traktor-Fahrer ist am Montagabend bei einem Unfall glimpflich davon gekommen : Er wollte oberhalb von Mühlenrahmede Gülle auf einer steilen Wiese ausbringen. Auf dem nassen Gras geriet er ins Rutschen und verlor die Kontrolle über das Gespann. Das rutschte die gesamte Wiese herunter und über die angrenzende Straße. Dort kippte der Trecker um und landete unterhalb der Straße vor einem Baum im Graben. Leicht verletzt wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab.

Ein 40-jähriger Mann steht im Verdacht, am Montag einen 39-Jährigen in seiner Wohnung an der Rahmedestraße überfallen und ihm Cannabis-Pflanzen geraubt zu haben. Nach Angaben des Opfers trat der andere Mann seine Wohnungstür ein, verpasste ihm einen Schlag ins Gesicht und nahm die zwei Cannabis-Pflanzen an sich. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung traf die Polizei den Angreifer in seiner Wohnung. Der 39-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur ambulanten Versorgung ins Krankenhaus gefahren. Opfer und Tatverdächtiger kannten sich. Die Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruchs und Raubes in Wohnungen.

Betrüger haben in den vergangenen Tagen offenbar wieder das Altenaer Telefonbuch durchgearbeitet: Drei Altenaer (66,79 und 85) erstatteten Anzeige wegen versuchten Betrugs. Wahrscheinlich gab es weitere Anrufe. In dem ersten Fall ließ der Senior aus der Rahmede dem angeblichen Polizeibeamten keine Gelegenheit, sein Anliegen loszuwerden: Er forderte den Anrufer auf, bei ihm vorbeizukommen und seinen Dienstausweis vorzulegen. Darauf legte der mutmaßliche Betrüger er auf. Im zweiten Fall meldete ein angeblicher Bank-Mitarbeiter am Telefon eine unberechtigte Abbuchung. Die Seniorin fiel nicht auf den Trick herein. Im dritten Fall versuchten es die Täter mit dem Enkeltrick: Eine Anruferin gab sich als Verwandte aus und erzählte die übliche Lügengeschichte über einen angeblichen Unfall. Dann übernahm ein angeblicher Polizeibeamter das Gespräch und forderte von dem Evingser, dass dieser die Anwaltskosten für die Frau übernehme. Doch der tat was, wozu die Polizei immer wieder rät: Er legte auf. Die Polizei nimmt die Fälle noch einmal zum Anlass, vor Betrügern am Telefon zu warnen. Die Täter bringen immer Opfer wieder durch Schreckensnachrichten dazu, Geld und Vermögensgegenstände zu übergeben. Am Telefon melden sich weinende Frauen, die kaum zu erkennen sind, oder angebliche Polizeibeamte, die Geld fordern oder angeblich vor Einbrechern warnen. An den Geschichten der Betrüger ist in der Regel nichts wahr. Die Polizei rät, das Gespräch zu beenden und dann die echte Polizei unter der 110 anzurufen.

In allen bekannten Fällen gab es keinen Schaden. Im Gegensatz dazu übergab eine Seniorin aus Iserlohn am Montag Schmuck von hohem Wert an Betrüger. Eine Anruferin behauptete, die Tochter der Seniorin liege im Krankenhaus und eine teure Operation müsse bezahlt werden. (cris)

Quelle: Polizei Märkischer Kreis. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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