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Dieb ertappt / Autos im Fokus von Dieben / Kreditkartenbetrug

13. August 2026 um 09:26 Uhr

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Polizeibeamte erwischten heute Nacht einen mutmaßlichen Dieb in einer Garage an der Rahmenstraße. Ein Anwohner hatte Taschenlampenlicht an seiner Garage beobachtet und deshalb die Polizei angerufen. Die Beamten trafen hinter dem halb geöffneten Garagentor einen 54-jährigen Mann. Sie brachten ihn zu Boden und legten ihm Handschellen an. In der Nähe der Garage fanden die Einsatzkräfte mehrere Taschen mit diversen Gegenständen, die mutmaßlich aus Einbrüchen stammen könnten. Die Beamten beschlagnahmten die Gegenstände.

Am Dienstag und Mittwoch sind Am Erbenberg und an der Westfalenstraße zwei Fahrzeuge verschwunden. Zwischen Montag, 13 Uhr, und Dienstag, 14 Uhr, wurde an der Westfalenstraße ein Fahrzeug vom Gelände eines Autohauses gestohlen. Es handelt sich um einen nicht zugelassenen, gebrauchten Nissan Navara mit grauer Lackierung. Beide Fahrzeugschlüssel sind noch vorhanden. Am Dienstagabend hatte ein Pkw-Fahrer seinen älteren Audi A5 Sportback auf einem Mieter-Stellplatz Am Erbenberg abgestellt. Als er am nächsten Morgen zurückkam, war das Fahrzeug verschwunden. Er meldete sich an die Polizei, die bei Abschleppunternehmen nachfragte. Doch keines der Unternehmen hatte den Wagen abtransportiert. Eine Fahndung der Polizei verlief bislang ohne Ergebnis. Die Polizei veranlasste in beiden Fällen Fahndungen und bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.

Aus einem unverschlossen Am Schmachtenberg abgestellten Mercedes Benz wurden in der Nacht zum Dienstag Münzen und eine alte Brille gestohlen.

In der Nacht zum Mittwoch wurde am Heinrich-Stricker-Weg ein Pedelec gestohlen. Der Eigentümer hatte das Pegasus Soiero Evo Trekking-Bike mit einem Faltschloss an einem Regenfallrohr eines Carports befestigt. Das war für den Dieb kein Hindernis: Das Faltschloss wurde aufgebrochen und dabei auch das Rohr verbogen. An dem Fahrrad hingen ein Einkaufskorb und eine orangefarbene Jacke.

Eine 50-jährige Frau ist möglicherweise auf Kreditkartenbetrüger hereingefallen. Sie bekam vor zwei Wochen eine SMS, wonach ihre Kreditkarte "auffällig" geworden sei. Sie sollte sich telefonisch bei der Bank melden. Das tat die Frau: Die Nummer war richtig. Die Bank stellte eine neue Kreditkarte aus, die auch bei der Kundin ankam. Doch an meldete ein angeblicher Bank-Mitarbeiter, fragte, ob die Karte angekommen sei und verlangte per Messenger die Übersendung eines Fotos des Ausweises und der neuen Kreditkarte. Das erledigte die Frau. Am Dienstag folgte die große Überraschung: Es gab zwei erhebliche Abbuchungen von der Karte. Die Frau ließ ihre Karte sperren und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Wegen eines angeblich von ihr abgeschlossenen Abos bekam eine Iserlohnerin am Dienstag einen Anruf. Die Anruferin ratterte die Daten der Frau herunter und behauptete dann, dass die Iserlohner ein Abo abgeschlossen habe und nun monatlich 60 Euro zu zahlen habe. Den Protest der Iserlohnerin ignorierte die Frau und tat so, als würde sie sich bei einer Kollegin nach schnellen Kündigungsmöglichkeiten erkundigen. Die Iserlohnerin legte auf, erkundigte sich bei ihrer Bank, ob es Abbuchungen gegeben habe. Das war nicht der Fall. Dennoch erstattete die Iserlohnerin Anzeige bei der Polizei wegen eines möglichen Betrugs.

Die Polizei warnt vor dieser Masche: Wie die Täter an die Daten ihrer Opfer kommen, ist unklar. Jedenfalls sehen sich immer wieder nichtsahnende Opfer mit Forderungen zu angeblichen Abos konfrontiert. Für solche Abos gelten strenge Regeln zum Beispiel zu Widerspruchsfristen. Deshalb sollten sich Betroffene keinesfalls auf die Forderungen einlassen, sondern Belege und Rechnungen fordern. Unberechtigte Abbuchungen können über die Bank rückgängig gemacht werden. Betrüger setzen darauf, dass ihre Opfer den angeblich nicht gekündigten Vertrag einem eigenen Versäumnis zuschreiben, in den "sauren Apfel" beißen und lieber einige Monate bezahlen, um den Vertrag dann loszuwerden. Im Zweifel beraten Rechtsanwälte oder die Verbraucherzentrale. (cris)

Quelle: Polizei Märkischer Kreis. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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