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Brand, räuberischer Diebstahl und mehr

21. August 2026 um 10:39 Uhr

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Aus unbekannten Gründen ist am Donnerstag gegen 22.45 Uhr auf einem Lagergelände im Wald an der Corunna Straße eine Holzhütte in Brand geraten. Das Feuer zerstörte ungefähr 50 qm Waldfläche. In der Nacht wurden Bewohner eines Hauses in der Nähe durch Knalle geweckt und riefen die Polizei.

Ein mutmaßlicher Ladendieb stoppte am Donnerstag einen Verfolger mit einem Faustschlag. So konnte er entkommen. Gegen 10.30 Uhr löste in einem Markt an der Oberen Mühle ein Diebstahlalarm aus. Ein Mitarbeiter verfolgte den Tatverdächtigen, der sich plötzlich umgedreht und ihm den Faustschlag ins Gesicht verpasst habe. So schilderte es der Betroffene später der Polizei. Der Mitarbeiter verlor seine Brille, erlitt eine Platzwunde und brach die Verfolgung ab. Der Unbekannte flüchtete auf einem Fahrrad in Richtung Altstadt. Eine Fahndung der Polizei im Nahbereich verlief ohne Erfolg. Der Unbekannte wird auf eine Größe von 1,80 Meter geschätzt, er trug einen Rucksack bei sich und sprach nur gebrochen Deutsch.

Einer 83-jährigen Frau wurde am Donnerstagmorgen in der Fußgängerzone die Geldbörse gestohlen. Wie die Bestohlene später der Polizei berichtete, kaufte sie Ware im Drogeriemarkt ein. Danach verstaute sie ihre Geldbörse in einer Umhängetasche und hielt sich in mehreren Geschäften auf. In einem Geschäft an der Wermingser Straße stellte sie fest, dass der Reißverschluss ihrer Tasche offenstand und das Portemonnaie weg war. Sie machte sich sofort auf den Weg zur Sparkasse, um ihre mit abhanden gekommene Bankkarte sperren zu lassen, und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die warnt weiter dringend vor Taschendieben: Wertsachen sollten dicht am Körper verwahrt werden. Keinesfalls darf die PIN mit ins Portemonnaie. (cris)

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag die Stromkabel einer Elektroladestation am Kalthofer Feld gestohlen.

Eine Iserlohnerin ist möglicherweise auf einen unseriöse Rohrreiniger hereingefallen. Ihre Spülmaschine konnte nicht mehr abpumpen, weshalb die Seniorin im Internet nach einem Rohrreiniger googelte. Sie schaute sich sogar das Impressum an und kam zum Schluss, dass es sich um eine seriöse Firma handeln müsse. Sie rief die angezeigte Handynummer an und am selben Tag rückte ein Monteur an. Nach getaner Arbeit verlangte er einen extrem hohen Preis, den die Frau teilweise bar, teilweise mit Bankkarte zahlte. Eine nicht gerade vielsagende Rechnung kam per Mail. Die Seniorin erstattete Anzeige bei der Polizei wegen des Verdachts von Wucher.

Die Polizei rät, sich Webseiten und Angebote von Notdiensten sehr genau anzuschauen. Die Wahl eines tatsächlich vor Ort ansässigen Unternehmens spart zumindest lange Anfahrtspauschalen. Bestimmte Arbeiten, beispielsweise am Stromnetz oder das Beseitigen von Wespennestern, dürfen nur von qualifizierten Unternehmen vorgenommen werden. Kunden sollten klare Absprachen treffen zu Stundenlohn, Nebenkosten wie Anfahrtspauschalen oder anderen möglichen Kosten. Auf jeden Fall sollte man auf einer ordnungsgemäßen Rechnung bestehen. Nur damit lassen sich auch mögliche Garantieansprüche durchsetzen. Kommt es wegen extremer Forderungen zu Streitigkeiten an der Haustür, sollten Betroffene im Zweifel die Polizei hinzuziehen. (cris)

Quelle: Polizei Märkischer Kreis. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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