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Betrugswarnung / Fahrversuch endet im Gewahrsam

21. August 2026 um 10:31 Uhr

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Die Polizei nimmt den Fall eines Plettenberger Ehepaars zum Anlass, erneut dringend vor Anlage-Betrügern zu warnen.

Nach unzähligen Abbuchungen sind die Konten gesperrt und die Polizei ermittelt: Ein Plettenberger Ehepaar hat in den vergangenen Wochen wahrscheinlich viel Geld verloren.

In der Hoffnung auf gute Gewinne investierten die Plettenberger vor einiger Zeit eine höhere Summe. Doch die versprochene Auszahlung ließ auf sich warten. Stattdessen forderten die Betrüger hohe Summen angeblich für Zahlungen an das Finanzamt und die weitere "Bearbeitung". Die Geschädigten überwiesen auch dieses Geld.

Was dann passierte, ist nicht genau klar: Die Betrüger bekamen offenbar Zugriff auf den Computer und die Konten des Ehepaars und konnten sich fortan selbst bedienen. Davon machten die Täter reichlich Gebrauch und verursachten noch einmal einen hohen Schaden. Auf Anraten ihrer Bank erstatteten die Geschädigten Anzeige bei der Polizei.

Es beginnt oft mit einer kleinen Summe von etwa 250 Euro. Tage später sind Tausende weg. Bei einer so "kleinen Summe" kann ja nicht viel schiefgehen, denken offenbar viele. Doch einmal am Haken der Betrüger, lassen sich die Opfer zu höheren "Investitionen" überreden. Das zeigen die Praxisbeispiele, die bei der Polizei landen, immer wieder. Auch die Forderungen für Gebühren oder Steuern sind typisch.

Je höher der versprochene Gewinn, desto wahrscheinlicher stecken dubiose Anbieter hinter dem Angebot. Die Polizei rät: Suchen Sie nach unabhängigen Informationen über Unternehmen.

Gewähren Sie niemals fremden Personen Zugriff auf Ihren Computer! Geben Sie keine Auskunft über persönliche Daten, beispielsweise Ausweis-Nummern oder vorhandenes Vermögen! Lassen Sie sich von unabhängiger Seite beraten! Allein hochprofessionell aussehende Internet-Seiten lassen keine Rückschlüsse zu auf die Seriosität eines Unternehmens. Auch Missbrauch von Firmen-Namen gibt es: Anstelle der "XY AG" treten Betrüger als "XY GmbH" auf.

Lassen Sie sich nicht von angeblichen Wertzuwächsen auf Ihrem Konto dazu verleiten, höhere Summen nachzuschießen!

Einmal versendete Ausweis-Kopien lassen sich nie wieder "zurückholen" und könnten noch Jahre später für Betrügereien missbraucht werden. Lassen Sie kein fremdes Geld über ihre Konten laufen! Beides führt fast zwangsläufig dazu, dass die Opfer selbst als Tatverdächtige in den Fokus der Ermittlungsbehörden geraten und andere Opfer Ansprüche geltend machen.

Betroffene sollten deshalb auf jeden Fall Anzeige erstatten und schnellstens ihre Konten, die für solche Transaktionen missbraucht wurden, sperren lassen. (cris)

Eine Fahrzeugkontrolle an der Breddestraße endete gestern Abend in einer Ingewahrsamnahme und mehreren Anzeigen. Ein 39 Jahre alter Autofahrer sollte gegen 19.30 Uhr von einem Streifenteam angehalten werden. Anstatt anzuhalten, gab er jedoch Gas und bog auf einen Parkplatz ab. Danach lief er zu Fuß in Richtung eines Baumarktes weiter. Dort gestellt, konnte der offenbar unter Rauschmitteleinfluss stehende Plettenberger zum Streifenwagen gebracht werden. Auch ein Rettungswagen kam hinzu, da der Mann sich bei seinem Fluchtversuch leicht verletzt hatte. Als er auch im weiteren Verlauf weglaufen wollte, kam es zum Widerstand. Der Mann spuckte um sich, ging die Beamten an und beleidigte sie. Daraufhin wurden Handschellen angelegt und es folgte die Fahrt ins Krankenhaus zur weiteren Begutachtung. Auch dort folgten Beleidigungen und er ging weiter die Beamten an, die ihn nach ärztlicher Versorgung ins Gewahrsam der Polizei brachten. Nun wird nicht nur wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, sondern auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter Alkohol- und Drogenkonsums ermittelt. (lubo)

Quelle: Polizei Märkischer Kreis. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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