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Anzeigen nach Nacht im Zelt / Kontrollen, FakeShops und mehr

10. August 2026 um 13:46 Uhr

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Eine 32-jährige Frau handelte sich am Samstagmorgen ein Bündel von Strafanzeigen ein: Wegen Bedrohung, Beleidigung, Beleidigung auf sexueller Grundlage, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, vorsätzlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen 6.15 Uhr meldeten Zeugen einen lautstarken Streit in einem Waldstück an der Leckingser Straße. Polizeibeamte trafen eine Frau und einen Mann, die offenbar die Nacht zusammen in einem Zelt verbracht hatten und sich nun lautstark stritten. Als die Frau die Polizei erblickte, schrie sie auch die Beamten an. Wie sich herausstellte, lag ein Haftbefehl gegen die Frau vor. Sie beleidigte die Einsatzkräfte, spuckte nach ihnen, bedrohte sie und holte zu Tritten aus. Die Beamten überwältigten sie. Auch auf der Wache setzte die Frau ihren Widerstand fort. Gegen ihren 22-jährigen Begleiter schrieben die Beamten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Er führte eine Druckluftpistole bei sich.

Am Sonntag um 3.15 Uhr kontrollierte die Polizei am der Ecke Westfalenstraße/ Corunastraße einen E-Scooter-Fahrer, weil er im Dunkeln ohne Beleuchtungseinrichtung unterwegs war. Dabei stellten die Beamten einen deutlichen Akoholgeruch in der Atemluft des 18-jährigen Hemeraners fest. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme räumte er ein, dass er den E-Scooter irgendwo in der Innenstadt "gefunden" habe. Der rechtmäßige Eigentümer hatte den Verlust seines E-Scooters noch nicht bemerkt. Ein Arzt nahm dem 18-Jährigen auf der Wache eine Blutprobe ab. Die Polizei stellte den E-Scooter zunächst sicher und schrieb Anzeigen gegen den 18-Jährigen wegen Diebstahls sowie wegen des Verdachts einer Fahrt unter Alkoholeinfluss.

Ein 56-jähriger Iserlohner ist mutmaßlich auf einen Fake-Shop hereingefallen. Eine Internet-Seite erweckte den Anschein, als würde es sich um ein Angebot eines bekannten Supermarktes handeln. Dort entdeckte der Iserlohner ein Angebot für ein E-Bike zum Preis von 89 Euro. Er bestellte das Bike und gab seine Kreditkarten-Daten ein, worauf ihm der geforderte Betrag abgebucht wurde. Als keine Ware kam, erstattete er Anzeige und informierte seinen Kreditkarten-Anbieter, um sein Geld zurückzubekommen. Die Polizei warnt immer wieder vor Fake-Shops. Im Fall des Iserlohners nutzten die Betrüger offenbar den Namen und das Logo eines etablierten und tatsächlich existierenden Unternehmens. Deshalb sollten sich Online-Käufer die Domain genauer anschauen. Unschlagbar günstige Schleuderpreise sollten generell misstrauisch machen. Kritisch wird es vor allem dann, wenn Shops spätestens am Ende eines Bestellvorgangs nur die Vorkasse zulassen und dazu möglicherweise noch ein Bankkonto im Ausland angeben. Schmückt sich eine Seite mit Vertrauenssiegeln, sollte man versuchen, diese Siegel anzuklicken. Die echten Siegel führen zum Anbieter der Siegel. Wer einen neuen Shop ausprobieren will, der sollte im Internet nach Erfahrungen anderer Kunden suchen.

Von einer Baustelle an der Lindenstraße wurden zwischen Dienstag und Mittwoch rund 150 Meter Kupferkabel gestohlen. (cris)

Quelle: Polizei Märkischer Kreis. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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