Entwarnung am Niederwiesenweiher - Vermeintlicher Leichenfund entpuppt sich als alte Boje
Ein vermeintlicher Leichenfund am Niederwiesenweiher löste am Montagmorgen (27.07.2026) einen größeren Sucheinsatz von Feuerwehr und Polizei aus. In der Frühe meldete eine Schwimmerin eine verdächtige Wahrnehmung im Wasser. Sie hatte beim Baden einen großen, hellen und glitschigen Gegenstand berührt. Die Frau befürchtete, dass es sich um einen menschlichen Körper handeln könnte.
Die Polizei leitete umgehend Suchmaßnahmen vor Ort ein. Der betroffene Bereich des Sees wurde für den Einsatzzeitraum komplett abgesperrt. Die alarmierte Feuerwehr suchte die Wasseroberfläche systematisch mit einem Boot und einer Drohne ab. Auch der Uferbereich wurde ergebnislos nach zurückgelassenen Gegenständen kontrolliert. Da diese ersten Maßnahmen ohne Befund blieben, wurde eine spezialisierte Taucheinheit angefordert.
Am Dienstag (28.07.2026) brachten Polizeitaucher schließlich Gewissheit. Sie entdeckten den beschriebenen Gegenstand dicht unter der Wasseroberfläche. Menschliche Überreste konnten definitiv ausgeschlossen werden. Bei dem Fundobjekt handelt es sich um eine selbstgebaute Boje aus Styropor und Klebeband. Diese war mit einem Seil an einem schweren Gegenstand am Seegrund verankert.
Da der Gegenstand stark mit Algen bewachsen war, dürfte er dort bereits seit längerer Zeit liegen. Dem örtlichen Anglerverein war die Konstruktion nicht bekannt.
Quelle: Polizei Ludwigshafen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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