Neue Betrugsmasche - Zeugen gesucht
Am vergangenen Freitag, dem 10.07.2026, riefen Betrüger mehrere Geschädigte im Großraum Kiel an. Die Täter gaben sich in betrügerischer Absicht als Bankmitarbeiter aus. Es entstand ein Schaden von 3000EUR.
Die bislang noch unbekannten Täter kontaktierten die Geschädigten mittels Rufnummer aus dem Ausland und gaben sich als Mitarbeiter eines Bankinstituts aus. Die Täter behaupteten, dass es missbräuchliche Verwendungen von EC-Karten gegeben habe und die persönlichen Karten der Geschädigten nun zur Sicherung abgeholt werden müssten. Während des Anrufes erfragten die Betrüger darüber hinaus die PIN zur Karte.
Oftmals bemerkten die Betroffenen den Betrug, sodass es nicht zu einer Übergabe kam. In zwei Fällen erlangte jedoch ein männlicher Täter die EC-Karten. Diese nutzte der Täter kurz danach um je eine Abhebung über 1500EUR zu vollziehen.
Die Geschädigten beschreiben den Mann als 170-185 cm groß, von kräftiger Statur und mit schwarzen Haaren. Dazu habe der Mann eine schwarze Lederjacke getragen.
Der Täter muss sich zwischen 10:40 Uhr und 11 Uhr in der Saarbrückenstraße zwischen Westring und Lutherstraße aufgehalten haben. Sowie bei der weiteren Tat um 11 Uhr herum im Krummbogen zwischen Pappelweg und Holunderbusch. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass der Täter sich ebenfalls am 10.07.2026 zwischen 14:00 Uhr und 14:15 Uhr im Bereich der Hebbelstraße in Preetz aufgehalten hat.
Das Kommissariat 14 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat oder dem Täter machen können. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 in Verbindung zu setzen.
Die Polizei gibt folgende Präventionshinweise:
- Die Täter, die sich am Telefon oder vor der Haustür mit einem
solchen Anliegen an Sie wenden, gehen in der Regel
hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange Gespräche, zum
Teil mit unterschiedlichen Gesprächspartnern. - Lassen sie sich nicht unter Druck setzen und geben sie zu keinem
Zeitpunkt ihre PIN oder ihre EC-Karte heraus. - Seien Sie misstrauisch und erkundigen Sie sich eigenständig bei
ihrer Bank nach der Echtheit des Telefonats. - Kontaktieren Sie die Polizei über 110, wenn Sie einen
gegenwärtigen Betrug vermuten. - Sprechen Sie mit älteren Angehörigen, Nachbarn und Bekannten
über diese Maschen und warnen Sie diese.Ricarda Blucha, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Polizei Kiel. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Kiel Pressestelle Gartenstraße 7 24103 Kiel Tel. +49 (0) 431 160 2010 E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de Original-Content von: Polizeidirektion Kiel, übermittelt durch news aktuell