260731.3 Wacken: Pressegespräch - Polizei teilt weitere Erkenntnisse zum gestrigen Einsatz mit (Folgemeldung zu 260730.3)
Am Donnerstagabend kam es im Umfeld des Wacken Open Air zu einem Polizeieinsatz, bei dem Einsatzkräfte zwei verdächtige Personen vorläufig festnahmen. Im Rahmen eines Pressegesprächs informierten Innenministerin Magdalena Finke und der Leiter der Polizeidirektion Itzehoe, Frank Matthiesen, am heutigen Freitag über den bisherigen Sachstand.
Ausgangspunkt der Maßnahmen war eine Chatnachricht, mit der abstrakt eine Schadensaktion gegen das Festival angedroht wurde.
Im Zuge der Ermittlungen konkretisierte sich der Verdacht gegen zwei männliche Personen, die mit einem Pkw im Umfeld des Festivalgeländes unterwegs waren. Gegen 19:50 Uhr stoppten Einsatzkräfte das Fahrzeug und kontrollierten die Insassen. Aufgrund von Hinweisen auf einen verdächtigen Gegenstand im Kofferraum untersuchte der Kampfmittelräumdienst vor Ort das Fahrzeug. Letztendlich konnte der Gegenstand als ungefährlich eingestuft werden.
Frank Matthiesen betonte: "Es bestand im Nachhinein betrachtet zu keinem Zeitpunkt des Einsatzes ein tatsächlicher Gefahrentatbestand."
Innenministerin Magdalena Finke richtete auch ihre Worte an alle am Einsatz Beteiligten: "Der Sachverhalt konnte in kürzester Zeit aufgeklärt werden. Ich danke den Einsatzkräften vor Ort, die schnell und professionell reagiert haben. Im Allgemeinen bedanke ich mich bei allen Kräften, die für die Gewährleistung der Sicherheit beim Wacken Open Air im Einsatz sind."
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten gegen zwei männliche Deutsche im Alter von 20 und 22 Jahren aus Nordrhein-Westfalen ein. Die Beschuldigten kamen nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.
Anna Albrink, Pressesprecherin
Quelle: Polizei Itzehoe. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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