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Neckar-Odenwald-Kreis: Versuchter Einbruch, Diebstahl von Kupferkabeln und Tabaktestkäufe

16. Juli 2026 um 13:25 Uhr

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Buchen: Zeugen nach versuchtem Einbruch gesucht

Am Mittwochabend versuchte ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus in Buchen einzubrechen. Zwischen 18 Uhr und 23:45 Uhr machte sich der Täter an der Haustüre des Gebäudes in der Unteren Vorstadtstraße zu schaffen. Der Versuch die Türe gewaltsam zu öffnen misslang, weshalb das Innere nicht betreten wurde. Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise gehen unter der Telefonnummer 06281 9040 an das Polizeirevier Buchen.

Walldürn: Kupferkabel und Altmetall gestohlen - Wer hat etwas gesehen

Am frühen Dienstagmorgen entwendeten mindestens drei Unbekannte Kupferkabel und Altmetall vom Grundstück der Stadtwerke Walldürn. Zwischen 0:20 Uhr und 2 Uhr öffneten die Täter gewaltsam den Zaun des Geländes in der Würzburger Straße, entnahmen das Altmetall aus den Schrottcontainern und transportierten dieses ab. Anschließend rollten sie eine Kabeltrommel mit Erdkabel über das Werksgelände und entwendeten auch dieses. Der Wert des Kupferkabels wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. Für den Abtransport es Diebesguts müssen die Einbrecher ein größeres Fahrzeug genutzt haben. Wem ist in der Nacht von Montag auf Dienstag im Bereich der Stadtwerke Walldürn etwas Verdächtiges aufgefallen? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Mosbach unter der Telefonnummer 062618090 entgegen.

Tabak-Testkauf-Aktion des Landratsamts und der Polizei als präventive Maßnahme der Kommunalen Kriminalprävention

Im Rahmen der Kommunalen Kriminalprävention fanden im Kreisgebiet Mitte Juli Tabak-Testkäufe statt. Begleitet von Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Heilbronn, Referat Prävention, Außenstelle Mosbach, sowie der Koordinierungsstelle für die Kommunale Kriminalprävention des Landratsamts Neckar-Odenwald-Kreis prüften jugendliche Testkäufer des Landratsamts, ob beim Verkauf von Tabakwaren, wie nikotinhaltigen Zigaretten und "Vapes", das Jugendschutzgesetz eingehalten wird. Die Verkäufer und Verkäuferinnen sind verpflichtet, sich beim Tabakwarenkauf im Zweifelsfall einen Ausweis zeigen zu lassen und die Tabakwaren sowie andere nikotinhaltige Erzeugnisse nicht an Minderjährige abzugeben. Das Ergebnis der Testkäufe in Supermärkten und Tankstellen war aus Präventionssicht nicht zufriedenstellend: Bei mehr als der Hälfte der Testkäufe kam es zu Beanstandungen.

Alle Unternehmen, die sich korrekt verhalten haben, erhielten von der Kommunalen Kriminalprävention ein schriftliches Lob. Im Beisein der Marktleitung wurde ihnen für ihre vorbildliche Vorgehensweise gedankt. Dazu zählten Fatmir Gjemaili von der Jet-Tankstelle und Amadeus Köhler von der Elan-Tankstelle, beide in Mosbach. Die beiden Verkäufer verhielten sich vorbildlich, verlangten den Personalausweis und gaben nach der Alterskontrolle keine Tabakwaren an die Jugendlichen ab.

In den Fällen, in denen es zu Beanstandungen kam, wurde mit dem Verkaufspersonal und den Marktleitungen ein Aufklärungsgespräch geführt. Zudem wird dort eine Geldbuße verhängt. Einige Male verhielt sich das Verkaufspersonal anfangs korrekt, verlangte den Ausweis der Testperson und gab die Tabakwaren dann doch an die jugendlichen Käufer ab. In etlichen Fällen wurden die Tabakwaren auch ohne zu zögern verkauft. Die Verantwortlichen bei Polizei und Landratsamt sehen einen Grund für dieses Verhalten auch im Zeitdruck, dem das Personal an den Kassen ausgesetzt ist. Die Verkäuferinnen und Verkäufer wurden deshalb nochmals eindringlich darum gebeten, sich für die Ausweiskontrolle die nötige Zeit zu nehmen und die vorhandenen Hilfsmittel, wie die Displayanzeige an der Kasse, zu nutzen, um eine korrekte und schnelle Altersberechnung zu ermöglichen.

"Die hohe Anzahl der festgestellten Verstöße zeigt, dass beim Jugendschutz weiterhin Handlungsbedarf besteht. Alterskontrollen dürfen nicht zur Ausnahme werden, sondern müssen konsequent durchgeführt werden. Die Testkäufe dienen nicht der Sanktionierung, sondern sollen für die Bedeutung eines wirksamen Jugend- und Gesundheitsschutzes sensibilisieren", erklärt Marius Müller, Leiter des Referats Prävention der Außenstelle Mosbach. Marius Müller und Marion Günther, Geschäftsbereichsleiterin der Zentralstelle beim Landratsamt, sehen daher weiterhin Sensibilisierungsbedarf bei den Verkaufsstellen von Tabakwaren im Neckar-Odenwald-Kreis. "Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig kontrollieren! Ziel der Testkäufe ist es, für die Einhaltung des Jugendschutzes zu sensibilisieren, was im Interesse aller Verkaufsstellen liegen sollte", so die beiden Verantwortlichen der Aktion.

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Quelle: Polizei Heilbronn. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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