Pressemitteilung der PI Harburg für den Zeitraum Freitag, 14.08.2026, 12 Uhr bis Sonntag, 16.08.2026, 12 Uhr
Anrufe falscher Polizeibeamter
Am Freitagnachmittag kam es im Bereich Tostedt zu diversen Anrufen von falschen Polizeibeamten. Die Angerufenen bemerkten jedoch den Betrug und beendeten das Gespräch, sodass es zu keinem Vermögensschaden kam.
Die Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus. Die Person am Telefon sagt, dass bei einem festgenommenen Einbrecher ein Notizzettel mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift gefunden wurde. Die Polizei wolle nun weitere Straftaten verhindern, dazu sei Ihre Mitarbeit wichtig.
Die Person ist in diesem Gespräch sehr geschickt und wird versuchen, Informationen über Wertgegenstände, Bankkonten oder Ihren Vermögensverhältnissen zu erlangen.
Es wird ggf. angeboten, zu Ihrem Schutz, vorbeizukommen, um Geld, Schmuck sowie weitere Wertgegenstände abzuholen, um es für einen bestimmten Zeitraum bei der Polizei sicher aufzubewahren.
ACHTUNG: HIERBEI HANDELT ES SICH NICHT UM POLIZEIBEAMTE!
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass es keine telefonischen Kontaktaufnahmen gibt, um vor bestehenden Straftaten zu warnen oder Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen. Insbesondere wird bei Anrufen durch die Polizei nicht die Nummer 110 im Display angezeigt. Im Zweifelsfall sollte das Gespräch beendet und die örtliche Polizei unter der bekannten Rufnummer oder über den Notruf kontaktiert werden.
++ Drage - Körperverletzung
Am Wochenende vom 14.08.2026 - 16.08.2026 fand in Drage das jährliche Fest "Elbe brennt" statt.
Die Veranstaltung verlief größtenteils friedlich.
Trotz dessen kam es am Samstagabend im Bereich des Autoscooters zu einer Körperverletzung. Hierbei schlug eine bislang unbekannte männliche Person einem Jugendlichen in den Nacken und gegen den Hals.
++ BAB7 / Egestorf - Trunkenheit im Verkehr
Am 14.08.2026, gegen 13:30 Uhr, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen in Schlangenlinien fahrenden Sattelzug auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Fahrzeugführer eines Sattelzuges den Hauptfahrstreifen der A7 und geriet dabei wiederholt auf benachbarte Fahrstreifen. Hierbei kam es beinahe zu einer Kollision mit einem Pkw, der sich auf dem ersten Überholfahrstreifen befand.
An der Anschlussstelle Egestorf verließ der Sattelzug schließlich die Autobahn. Im Ausfahrtsbereich stellte der Fahrzeugführer seinen Sattelzug auf der Gegenfahrbahn ab, um dort seine Notdurft zu verrichten.
Der Fahrzeugführer konnte durch die Polizeibeamten der Autobahnpolizei Maschen angetroffen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein des Fahrzeugführers beschlagnahmt.
++ BAB7 / Garlstorf - Überladener Lang-Lkw
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle haben Polizeibeamte der Autobahnpolizei Maschen einen Lang-Lkw im kombinierten Verkehr überprüft und dabei eine erhebliche Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts festgestellt.
Bei der durchgeführten Wägung wurde für das Fahrzeug ein tatsächliches Gesamtgewicht von 52.5 Tonnen ermittelt. Das für den durchgeführten Transport zulässige Gesamtgewicht betrug 44 Tonnen. Dies stellt eine Überladung von 19 Prozent dar.
Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde bis zur Herstellung eines vorschriftsmäßigen Zustandes untersagt.
Überladene Fahrzeuge stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Durch die erhöhte Belastung von Bremsen, Reifen und Fahrwerk kann sich das Unfallrisiko deutlich erhöhen. Zudem werden Straßen und Brückenbauwerke stärker beansprucht.
++ BAB1 / BAB7 - Drei Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis
In der Nacht von Samstag auf Sonntag führten Polizeibeamt*innen der Autobahnpolizei Maschen mehrere Verkehrskontrollen durch. Dabei stellten sie die Fahrzeugführer eines Pkw, eines Sattelzuges sowie eines Pkw-Gespanns fest, die jeweils nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren.
Gegen alle drei Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde jeweils untersagt.
Quelle: Polizei Harburg. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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