Unbeteiligte mischt sich in Polizeieinsatz ein - Gefangenenbefreiung scheitert
Am späten Montagnachmittag (17.08.2026) mischte sich eine 40-jährige Hagenerin während der Ingewahrsamnahme eines 37-Jährigen ein und versuchte, diesen zu befreien. Zuvor meldeten Passanten gegen 17.00 Uhr per Notruf einen Streit zwischen mehreren Personen vor einem Café in der Bahnhofstraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zog sich ein Mann auffällig schnell in das Lokal zurück und versuchte, sich mutmaßlich einer Kontrolle zu entziehen. Eine Streifenwagenbesatzung eilte dem Mann, der trotz Aufforderung nicht stehenblieb, hinterher. Ein Polizeibeamter ergriff ihn am Arm und führte ihn aus dem Café. Der 37-Jährige zeigte sich im anschließenden Gespräch aggressiv und konfliktsuchend. Er erhielt einen Platzverweis, kam diesem aber nicht nach und musste schlussendlich in Gewahrsam genommen werden. Dabei trat die unbeteiligte 40-Jährige an die Polizeibeamten heran. Sie beabsichtigte, den 37-Jährigen von den Polizeibeamten zu trennen und die Ingewahrsamnahme so zu verhindern. Durch ein Zurückstoßen der Hagenerin unterbanden die Polizisten den Befreiungsversuch. Die 40-Jährige erwartet nun ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung. (rei)
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