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Stadt Hagen führt neue Katzenschutzverordnung ein

14. August 2026 um 13:01 Uhr

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Ein wichtiger Beitrag zum Tierwohl und eine Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern: Die Stadt Hagen informiert darüber, dass in der Volmestadt ab Dienstag, 1. September, eine neue Katzenschutzverordnung in Kraft tritt. Kern der Verordnung ist die Verpflichtung zur Kastration freilebender Katzen sowie die Registrierung durch ihre Halterinnen und Halter. Ziel der neuen Regelung ist es, die unkontrollierte Vermehrung von Katzen wirksam einzudämmen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl freilebender Tiere kontinuierlich gestiegen, was nicht nur zu einer wachsenden Population und erheblichem Tierleid, sondern auch zu Herausforderungen im städtischen Zusammenleben geführt hat. Durch die Kastrationspflicht wird diese Entwicklung nachhaltig begrenzt. Für Bürgerinnen und Bürger ergeben sich daraus klare Vorteile: Registrierte Katzen können im Falle eines Verlustes deutlich schneller identifiziert und ihren Halterinnen und Haltern zurückgeführt werden. Dies reduziert nicht nur die Belastung für Tierheime, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit und Transparenz im Umgang mit Haustieren. Gleichzeitig verbessert die Verordnung die Lebensbedingungen freilebender Katzen erheblich. Weniger unkontrollierte Fortpflanzung bedeutet auch weniger Konkurrenz um Nahrung und Reviere. Dadurch sinkt das Risiko von Verletzungen durch Revierkämpfe sowie die Verbreitung von Krankheiten und Infektionen, die insbesondere bei unkastrierten Tieren häufig auftreten. Mit der neuen Katzenschutzverordnung setzt die Stadt Hagen ein klares Zeichen für verantwortungsvolle Tierhaltung und nachhaltigen Tierschutz. Sie trägt dazu bei, das Zusammenleben von Mensch und Tier langfristig zu verbessern und das Leid freilebender Katzen spürbar zu verringern.

Quelle: Stadt Hagen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗