Führung und Vortrag zu den Bildbeständen des Stadtarchivs Hagen
Zu der Informationsveranstaltung „Wie Historiker arbeiten: Fotografien als historische Quellen“ laden das Stadtarchiv Hagen und das Stadtmuseum Hagen am Mittwoch, 12. August, ab 17.30 Uhr ein. Nach einer Führung durch das Stadtmuseum, Hochstraße 71, bei der die dort gezeigten historischen Abbildungen vorgestellt werden, folgt eine Einführung in die Bildbestände des Stadtarchivs in der „Katakombe“. Im Informationszeitalter und mit Blick auf den nicht nur technologischen Wandel durch Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wirken analoge Fotografien wie Relikte aus archaischen Zeiten. Das Stadtarchiv Hagen verfügt über einen Bildbestand von mehr als 1,5 Millionen Aufnahmen, die als Papierabzüge, Negative, Glasplatten und Dias und auch als Filme überliefert sind. Hinzu kommen mittlerweile zehntausende Digitalfotografien auf elektronischen Datenträgern und Speichermedien. Nach der kurzen Führung im Stadtmuseum stellen die Mitarbeitenden des Stadtarchivs Hagen die Entstehung und Zusammensetzung der fotografischen und filmischen Überlieferung sowie mehrere Höhepunkte der Sammlung vor. Weitere Themen des Vortrags sind der konservatorische Umgang mit historischen Foto- und Filmbeständen sowie Bildrechte. Zudem erfahren die Teilnehmenden, welche historische Aufnahmen und Themen, die das Stadtarchiv auf seinen Social-Media-Kanälen veröffentlicht, auf besonderes Interesse stoßen. Wie dabei historische Fotografien durch eine Einordnung und Kontextualisierung zum Leben erweckt werden und was ein Foto erzählen kann, wird ebenfalls thematisiert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Teilnehmende müssen lediglich den Eintritt in das Museum bezahlen. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an stadtmuseum@stadt-hagen.de .
Quelle: Stadt Hagen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗