Wochenprogramm Kommunales Kino ab 23. August - „Nürnberg“ und „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“
GE. Im August bietet das Kommunale Kino (Koki) in seiner Hauptreihe „Fokus Frau“ zwischen Spiel- und Dokumentationsfilmen fünf Porträts von fiktiven und realen Frauen aus verschiedenen Zeiten. Am Sonntag, 23. August, und am Montag, 24. August, zeigt das Koki in der Filmreihe Filmwunsch das US-amerikanische Historiendrama „Nürnberg“ von James Vanderbilt, basierend auf dem Sachbuch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai. Wegen der Lauflänge von 149 Minuten beginnen die Vorstellungen am Sonntag bereits um 12:30 Uhr und am Montag um 17:15 und 20 Uhr. Am Dienstag, 25. August, zu den gewohnten Zeiten um 17:45 und 20:15 Uhr folgt die deutsch-österreichische Dokumentation „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ von Regina Schilling über die österreichische Schriftstellerin.
Nürnberg
Nürnberg, 1945. In den Ruinen einer vom Krieg gezeichneten Stadt erhält der amerikanische Militärpsychiater Dr. Douglas M. Kelley (Rami Malek) einen ungewöhnlichen Auftrag: Er soll die inhaftierten Hauptverantwortlichen des NS-Regimes in Vorbereitung auf die Nürnberger Prozesse untersuchen. Unter ihnen ist der ehemalige Reichsmarschall Hermann Göring (Russell Crowe), dessen Intelligenz, Charisma und manipulative Stärke Kelley gleichermaßen herausfordern wie faszinieren. Trotz anfänglicher Machtspiele gelingt es dem Arzt, Görings Vertrauen zu gewinnen und Einblick in seine Persönlichkeit zu erhalten. Während im Gerichtssaal die Verhandlungen beginnen, fällt es Kelley zunehmend schwerer, die notwendige Distanz zu wahren. – FSK ab 12 Jahren.
Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war
In Regina Schillings poetischer Spurensuche nähert sich Schauspielerin Sandra Hüller dem Leben von Ingeborg Bachmann (1926-1973) an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivaufnahmen, Interviews und Bachmanns Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der österreichischen Autorin. Der Weg ist gezeichnet von komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch – und von einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache. – FSK ab 6 Jahren.
Eine Einzelkarte kostet 7,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, mit GE-Pass 4 Euro. Die Zehnerkarten kosten 60 bzw. 52 Euro. Ermäßigte Karten erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Erwerbslose sowie Menschen mit Ehrenamtskarte gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Die Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Alle Informationen zum Kommunalen Kino in Gelsenkirchen unter www.gelsenkirchen.de/koki
Quelle: Stadt Gelsenkirchen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗