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Stadt Gelsenkirchen · Bismarck

Schule auf Consol: Zukunft durch Bildung auf historischem Boden - Bau der neuen Gesamtschule beginnt mit einem offiziellen Spatenstich

18. August 2026 um 16:26 Uhr

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GE. Die geplante Schule auf Consol ist der nächste, große Schritt in der Schulbauoffensive der Stadt. Auf dem einstigen Gelände der Zeche Consolidation in Gelsenkirchen wird eine sechszügige Gesamtschule entstehen. Am heutigen Dienstag fand auf der Baustelle in Bismarck im CONSOL-Park der erste Spatenstich des ersten Bauabschnittes statt, ausgeführt von Oberbürgermeisterin Andrea Henze, dem Vorstandsvorsitzenden der RAG-Stiftung, Bernd Tönjes, und Prokurist Vincent Kruse von der Kruse GmbH.

„Mit dem heutigen Spatenstich zur neuen Gesamtschule auf Consol setzen wir einen weiteren Meilenstein unserer groß angelegten Schulbauoffensive und darüber freue ich mich sehr. Das ist eine Mammutaufgabe, die uns fordert, die aber enorm wichtig ist. Denn eins ist sicher: Eine Stadt, die Schulen baut, gestaltet und investiert in ihre Zukunft. Wir wollen unseren Kindern die bestmögliche Bildungsinfrastruktur bieten, damit sie die für sie nötige Unterstützung erhalten, um ihre eigenen und ganz persönlichen Aufstiege in ihren Lebensläufen zu entwickeln. Für den Stadtteil Bismarck hat diese neue Schule eine ganz besondere Bedeutung: Sie verbindet die Vergangenheit mit der Zukunft und bildet ein gutes Beispiel für den Wandel, der hinter uns liegt“, so Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze.

Die neue Gesamtschule auf Consol

Und etwas ganz Besonderes ist die neue Gesamtschule auf Consol in vielerlei Hinsicht. Die neue Schule entsteht nicht einfach auf einer Freifläche, sondern auf einem Areal, das früher das Herzstück des Stadtteils Bismarck war und seit vielen Jahren wieder ein attraktiver Park und Kulturort ist. Also an städtebaulich exponierter Lage in unmittelbarer Nähe eines Industriedenkmals, wo sich das neue Schulgebäude einfügen muss. Eine städtebaulich wie architektonisch extrem ambitionierte Bauaufgabe.

Die Stadt Gelsenkirchen konnte bereits im Juli 2025 einen Vertrag mit der SaC-Schule auf Consol GmbH & Co. KG über die Planung und den Bau der weiterführenden Schule auf der ehemaligen Bergbaufläche der RAG Aktiengesellschaft abschließen. Die SaC-Schule auf Consol GmbH & Co. KG ist Bauherr und eine speziell für das Vorhaben gegründete Projektgesellschaft, an der die RAG-Stiftung und die Familie Kruse aus Essen zu gleichen Teilen beteiligt sind.

„Für die RAG-Stiftung ist der Schulneubau Teil unserer diversifizierten Kapitalanlagestrategie. Aus den Erträgen unserer Kapitalanlage finanzieren wir die Ewigkeitsaufgaben des ehemaligen Steinkohlenbergbaus – in Summe mehr als 2 Milliarden Euro seit Anfang 2019“, sagte Tönjes anlässlich des Spatenstichs und fügte hinzu: „Wenn wir – wie hier in Gelsenkirchen – ein gutes Investment tätigen und gleichzeitig etwas Positives in unserer Region bewirken können, dann macht Investieren gleich doppelt Sinn. Wo früher Kohle gefördert wurde, wird künftig Wissen wachsen. Dafür schaffen wir hier gemeinsam beste Voraussetzungen und das freut uns nicht zuletzt auch als großer Bildungsförderer.“

Die Planung des Vorhabens erfolgt über die SaC – Schule auf Consol GmbH & Co. KG zusammen mit der KRUSE GmbH. „Ab heute geht es nicht mehr nur um Pläne, sondern um die Umsetzung. Im August 2029 kommt der erste Jahrgang durch die Tür. Dass wir heute hier stehen und nicht erst in einem Jahr, liegt an einer sehr guten Zusammenarbeit mit einer Stadt, die Schulbau zur Priorität macht, verbindliche Ansprechpartner hat und Entscheidungen trifft, wenn sie anstehen.“, so Vincent Kruse.

Das neue Gebäude

Die Architektur des Schulgebäudes ist so gestaltet, dass sie sich in den historischen Kontext des Ortes einfügt, aber auch eigene Akzente setzt. Die Fassade kombiniert Klinkerriemchen und farbige Akzente in Rottönen – ein Verweis auf die industrielle Vergangenheit des Ortes. Ganz und gar nicht von gestern sind die energetischen Standards des Neubaus. Photovoltaikanlagen, Wärmerückgewinnung und nachhaltige Baumaterialien reduzieren den ökologischen Fußabdruck. Ebenso wird das Zertifikat DNGB Gold erreicht werden.

Großzügige Verglasungen, ein zentrales Atrium und eine 1,5-fach-Sporthalle mit Teilungsmöglichkeit gehören zum Raumkonzept, das geprägt ist von Transparenz und Offenheit. Die Mensa mit eigener Küche und Bühne bietet Platz für 270 Schülerinnen und Schüler und lässt sich für Veranstaltungen mit dem Foyer verbinden.

Das Herzstück der vollkommen barrierefreien neuen Schule bildet das Prinzip der Clusterschule. Jede Jahrgangsstufe erhält einen eigenen, räumlich zusammenhängenden Lernbereich, der aus flexibel nutzbaren Unterrichtsräumen besteht. Diese können für unterschiedliche Gruppengrößen und Lernformen wie etwa Teamarbeit genutzt werden.

Die offene, transparente Gestaltung fördert kooperatives Lernen, soziale Interaktion und individuelle Betreuung. So wird eine Lernumgebung geschaffen, die den Bedürfnissen jeder Schülerin und jeden Schülers gerecht wird – mit Raum für Kreativität, Austausch und konzentriertes Arbeiten.

Die Bauarbeiten haben mit dem heutigen Tag begonnen, die Übergabe des Schulgebäudes an die Stadt Gelsenkirchen ist für Juli 2029 vorgesehen. Mit dem Schulstart im August 2029 entsteht nicht nur ein moderner Lernort, sondern auch ein Treffpunkt im und für das Quartier.

Quelle: Stadt Gelsenkirchen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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