GFW erhält Förderbescheid für Modernisierungsprojekt - Memeler Straße / Chaudronstraße in Gelsenkirchen-Rotthausen
GE. Heute wurde im Hans-Sachs-Haus symbolisch der Förderbescheid für ein großes Modernisierungsprojekt an die GFW übergeben. Damit leiten Oberbürgermeisterin Andrea Henze und GFW-Geschäftsführer Joachim Bracke ein wegweisendes Projekt in Gelsenkirchen-Rotthausen ein.
Zu den rund 1.300 Wohnungen im Bestand der GFW gehören auch 153 Wohnungen in 17 Gebäuden im Quartier Memeler Straße/Chaudronstraße. Den 1976 bis 1979 erbauten Wohnhäusern steht eine umfassende Modernisierung bevor, für die rund 26 Millionen Euro veranschlagt sind. Ein Großteil dieser Kosten wird über den in 2021 von Ministerin Scharrenbach aufgelegten Fördertopf „Modernisierungsoffensive+“ des Landes NRW finanziert. Wohnungsunternehmen soll es ermöglicht werden, größere zusammenhängende Wohnbauten mit über 100 Wohnungen energetisch zu modernisieren, um damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig die Wohnstandards für alle Altersgruppen zu bezahlbaren Mieten zu erhöhen.
Joachim Bracke, Geschäftsführer der GFW, äußert sich sichtlich stolz über den Erhalt der Fördermittel, „mit welchen die GFW nach Jahren der wirtschaftlichen Konsolidierung nun in der Lage sei, unmittelbar über 10% des eigenen Bestandes zukunftsfähig im Sinne der Energieeffizienz und des Wohnkomforts ausrichten zu können. Ohne die Inanspruchnahme dieser Mittel wäre eine Maßnahme dieser Größenordnung leider nicht darstellbar. Unser Dank gilt daher ganz besonders dem Land NRW“.
Der erste von vier Bauabschnitten startet im Oktober dieses Jahres. Die Kosten von rund 9,0 Millionen Euro werden mit ungefähr 7,8 Millionen Euro gefördert. Die Förderanträge für die weiteren Bauabschnitte sind bereits gestellt. Christoph Köhler, Prokurist der GFW, sagt: „Wir schätzen die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen bei Projekten wie diesem sowie die Unterstützung bei der Beantragung von Förderungen auf Bundes- oder Landesebene und freuen uns, dass wir das Projekt nun starten können.“
Neben der energetischen Sanierung durch den Austausch von Nachtspeicherheizungen gegen Luft-Wasser-Wärmepumpen, die Dämmung des Daches und die Überarbeitung der Fassadendämmung werden auch die Bäder saniert und die Außenflächen aufgewertet. Der Abbau von Barrieren, der Ausbau der Wohnfläche durch die Integration von Loggien in den Wohnraum und die Montage von Vorstellbalkonen zeigen die Ganzheitlichkeit der Maßnahme.
Oberbürgermeisterin Andrea Henze ergänzt: „Dieses umfassende Projekt in Rotthausen zeigt, wie entschlossen wir uns unseren Herausforderungen stellen, aber auch, dass gemeinsam mit engagierten Partnern moderner und zukunftsorientierter Wohnraum entstehen kann, ohne immer neu bauen zu müssen.“
Foto: Die feierliche Übergabe des Förderbescheids fand im Hans-Sachs-Haus statt. Im Bild (von links): C. Heidenreich (Stadtbaurat der Stadt Gelsenkirchen), D. Seltmann (Teamleiterin Wohnungsbauförderung der Stadt Gelsenkirchen), C. Köhler (Prokurist GFW), J. Bracke (Geschäftsführer GFW), S. Kosien (Prokurist GFW) und A. Henze (Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen)
Bild: Gerd Kaemper
Quelle: Stadt Gelsenkirchen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗