260717 - 0917 Frankfurt - Sossenheim: Aufgelegt! Senior verhindert Trickbetrug
(ma) Am Donnerstagnachmittag (16. Juli 2026) meldete sich ein "falscher Polizeibeamter" bei einem 77-Jährrigen und gaukelte diesem eine angebliche Gefahr bezüglich seiner Wertgegenstände vor. Der 77-Jährige bemerkte den Betrug und beendete das Gespräch.
Nach bisherigen Erkenntnissen rief der Betrüger gegen 16:50 Uhr die Festnetznummer des Seniors an und gab sich als Kriminalbeamter des BKA aus. Angeblich habe man eine Bande im Blick, die es auf den Inhalt des Schließfaches des 77-Jährigen abgesehen habe, welche zudem über Fotos der Wohnaschrift des Mannes verfüge.
Dieser wurde misstrauisch und kündigte dem falschen Polizeibeamten an, sich über die Notrufnummer 110 zum vorliegenden Sachverhalt rückversichern zu wollen. Dies schreckte den Betrüger nicht ab, welcher sogar anbot, über einen weiteren "Polizisten" eine Verbindung zum Notruf herstellen zu lassen.
Spätestens hier fühlte sich der 77-Jährige in seiner Vermutung, es mit Betrügern zu tun zu haben, bestätigt und beendete den Betrugsversuch, indem er auflegte.
Anschließend begab er sich auf das 11. Polizeirevier und erstattete Anzeige.
Die Polizei rät daher:
- Nehmen Sie keine Anrufe unbekannter / unterdrückter Rufnummern
an. - Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen
Verhältnisse. - Beenden Sie im Zweifel sofort selbstständig das Telefonat und
rufen die 110 an, wenn Sie nicht sicher sind, wer Sie anruft oder
wenn der Anrufer Sie unter Druck setzt. - Lassen Sie sich nicht mit der 110 "verbinden" - Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihre Gesprächspartner auflegen. - Die Polizei fragt nicht nach ihren Wertsachen und stellt auch
keinen Schmuck oder Geld "zu ihrem Schutz vor Einbrechern" sicher - Geben Sie niemals ihre persönlichen Bankinformationen preis und
gewähren Sie niemandem Zugriff auf ihre Technik - Wenn Sie einen Trickbetrug bemerken, unabhängig davon, ob es den
Tätern gelungen ist, Wertgegenstände zu entwenden oder nicht,
kontaktieren Sie die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. - Sensibilisieren Sie Ihre Familienmitglieder und Bekannte
bezüglich dieser neuen Betrugsform.
Quelle: Polizei Frankfurt. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Frankfurt am Main Pressestelle Adickesallee 70 60322 Frankfurt am Main Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) Fax: 069 / 755-82009 E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell