Schleswig | Nordfriesland - Durchsuchungsmaßnahmen führen zu umfangreichem Drogenfund
Seit mehreren Monaten führt die Kriminalpolizeistelle Schleswig im Auftrag der Staatsanwaltschaft Flensburg umfangreiche Ermittlungen gegen zwei in Schleswig wohnhafte, 27 und 23 Jahre alte syrische Brüder wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge.
Am heutigen Morgen (18.08.2026) vollstreckten Kräfte der Kriminalpolizeistellen Schleswig, Husum und Flensburg zeitgleich Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt acht Objekten in Schleswig und im südlichen Nordfriesland, darunter auch die Wohnanschriften der beiden Hauptbeschuldigten, sowie weiterer mutmaßlich beteiligter Personen.
Hierbei konnten Cannabis und Betäubungsmittel in größerem Umfang aufgefunden werden. Insgesamt wurden in den Wohnungen, sowie den ermittelten Lagerörtlichkeiten u.a.
- ca 17 kg Marihuana / Haschisch
- ca 5 kg Amphetamin
- ca 1,1 kg Kokain
- eine mittlere zweistellige Anzahl Ecstasy-Tabletten mit
eingeprägtem Reichsadler und Hakenkreuz und
- ca. 6.000 EUR Falschgeldsichergestellt.
Außerdem wurden elektronische Beweismittel, Vermögenswerte und eine Schreckschusswaffe aufgefunden, sowie ein PKW eingezogen.
Die beiden Hauptbeschuldigten wurden vorläufig festgenommen und werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg dem Haftrichter vorgeführt.
Quelle: Polizei Flensburg. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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