Stadt Essen begrüßt neue deutsche Staatsbürger*innen bei 41. Einbürgerungsfeier
Die Stadt Essen feierte am gestrigen Mittwoch, 15. Juli, die 41. Einbürgerungsfeier im Ratssaal des Essener Rathauses. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Neubürger*innen. Er überreichte stellvertretend vier Einbürgerungsbewerberinnen*Einbürgerungsbewerbern ihre Einbürgerungsurkunden.
Die Urkunden nahmen eine Frau aus Russland, ein Mann aus Tunesien, eine Frau aus Usbekistan und eine Frau aus Brasilien stellvertretend für alle Eingebürgerten entgegen. Zur Feier hatte die Stadt Essen insgesamt 994 Neubürger*innen eingeladen, die zwischen dem 17. Januar 2026 und dem 30. April 2026 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben. In diesem Jahr wurden bisher insgesamt rund 1.711 Personen in Essen eingebürgert.
"Viele von Ihnen leben bereits seit vielen Jahren in Essen und haben hier Wurzeln geschlagen. Dass Sie sich heute für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben, ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit unserer Stadt. Darauf bin ich stolz", begrüßte Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Essen ist seit Generationen von Menschen geprägt, die aus unterschiedlichen Herkunftsländern zu uns gekommen sind und unsere Stadt mitgestaltet haben. Sie alle tragen dazu bei, dass Essen vielfältig, international und lebenswert ist. Ich gratuliere Ihnen herzlich zur deutschen Staatsbürgerschaft und heiße Sie als deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger willkommen."
Zum Hintergrund
Die Stadt Essen lädt seit dem Jahr 2011 regelmäßig zu Einbürgerungsfeiern ins Essener Rathaus ein. Das Interesse an der Einbürgerung ist in den vergangenen Jahren nicht nur in Essen deutlich gestiegen. Während in den Jahren 2020 und 2021 – unter anderem aufgrund der Einschränkungen während der Corona-Pandemie – jeweils nur rund 860 Menschen eingebürgert werden konnten, erhielten 2022 insgesamt 1.476 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft. Im Jahr 2023 waren es 1.799 Einbürgerungen, 2024 bereits 2.548 und im Jahr 2025 insgesamt 3.483.
Quelle: Stadt Essen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗