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Mülheim an der Ruhr: Seniorin durch Schockanruf betrogen - Polizei sucht Zeugen

24. Juni 2026 um 10:25 Uhr

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45481 MH.-Saarn: Eine Seniorin hat Dienstagabend (23. Juni) einen Schockanruf von falschen Polizeibeamten bekommen. Die Legende: Ein tödlicher Verkehrsunfall der Tochter. Eine vermeintliche Person vom Amtsgericht holte später Schmuck als angebliche Sicherheitsleistung von der Seniorin im Nachbarsweg ab. Die Polizei sucht Zeugen und gibt Präventionstipps.

Gegen 19:10 Uhr erhielt die 85-jährige Mülheimerin einen Anruf. Am Apparat war ei-ne weinende Frau, die schließlich den Hörer an einen vermeintlichen Kommissar weitergab. Dieser schilderte der Seniorin, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und man nun Bargeld übergeben müsse, um eine Haftstrafe abzuwenden. Um 20:45 Uhr erschien der Abholer, ein vermeintlicher Vertreter des Amtsgerichts, und nahm den Schmuck der Seniorin an sich.

Der Abholer flüchtete anschließend in Richtung Saarner Straße. Eine aufmerksame Zeugin und die 85-Jährige beschreiben den Mann als ca. 45 Jahre alt und 1,80m groß. Er habe ein graues Oberteil und eine kurze Hose mit Turnschuhen getragen. Zudem habe er osteuropäisch ausgesehen und in einer fremden Sprache telefoniert. Gegenüber der Seniorin habe der Mann hingegen akzentfreies Deutsch gesprochen.

Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise per Telefon an 0201/829-0 oder per Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de

Die Polizei rät:

- Seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte Sie anrufen oder vor

Ihrer Haustüre stehen. Geben Sie auf gar keinen Fall Details zu

Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis. - Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie

sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie

Ihre Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an und lassen

Sie sich den Sachverhalt bestätigen. - Übergeben Sie NIEMALS Geld, Bankkarten oder Wertsachen an

unbekannte Personen! - Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie

unverzüglich die Polizei. Erstatten Sie Anzeige! /aro

Quelle: Polizei Essen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Rückfragen bitte an: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de https://twitter.com/Polizei_NRW_E http://www.facebook.com/PolizeiEssen https://www.instagram.com/polizei.nrw.e https://www.whatsapp.com/channel/0029VaEsg0q1CYoUFKnPFk2F Original-Content von: Polizei Essen, übermittelt durch news aktuell

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