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Polizei Duisburg · Duisburg

Erneute Festfahrung eines Tankmotorschiffes

18. August 2026 um 11:31 Uhr

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Am frühen Sonntagmorgen (16. August, 05:30 Uhr) fuhr sich ein Tankmotorschiff auf dem Rhein (Kilometer 710,6) in der Höhe des Stromhafens Dormagen fest.

Vor dem Unfallzeitpunkt hatte das Schiff 308 Tonnen Natronlauge an der Verladestation des Hafens aufgenommen. Nach dem Ladevorgang versuchte der 35-jährige, niederländische Schiffsführer das Tankmotorschiff über Backbord zu drehen, um die Fahrt zum geplanten Zielort Rotterdam fortzusetzen. Dabei wurde das Fahrzeug von der Strömung erfasst und in Richtung des rechtsrheinischen Ufers abgetrieben. Aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers kam es schließlich zu einer Grundberührung bei der das Schiff fest kam.

Nach Absprache mit dem Wasserschifffahrtsamt (WSA Köln) pumpte der Schiffsführer die Ladung aus den vorderen Tanks in die hinteren, woraufhin sich der Bug anhob und das Tankschiff ohne fremde Hilfe wieder freikam. Im Hafen Niehl wurde der Sachverhalt durch Beamte der Wasserschutzpolizei Köln aufgenommen.

Bei der Festfahrung kam es zu keinerlei Personen- oder Sachschäden. Eine Gefährdung der Umwelt durch austretende Lauge konnte sofort ausgeschlossen werden.

Bereits eine Woche zuvor war ein Tankmotorschiff an der beschriebenen Örtlichkeit festgekommen. Zu diesem Zeitpunkt musste die Schifffahrt für eine Dauer von ca. 15 Minuten für einen Turnversuch gesperrt werden.

Quelle: Polizei Duisburg. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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