Abschlussmeldung: Feuerwehr Düsseldorf unterstützt als Teil der EU-Waldbrandeinheit in Spanien bei der Waldbrandbekämpfung
Mittwoch, 5. August 2026, 20 Uhr, Düsseldorf
Die Waldbrandsituation in der nordwestspanischen Einsatzregion hat sich nach dem Wochenende weiter stabilisiert. Die zuletzt noch aktiven Feuer konnten eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden. Eine weitere Unterstützung durch das deutsche Waldbrandmodul aus Nordrhein-Westfalen ist daher nicht mehr erforderlich. Die 56 Einsatzkräfte haben am Montagmorgen den Rückmarsch angetreten. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf sind am Mittwochabend gegen 20 Uhr in Düsseldorf eingetroffen.
Am Donnerstag, 30. Juli 2026, machten sich die fünf ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf gemeinsam mit 51 Einsatzkräften der Feuerwehr Bonn, Feuerwehr Leverkusen, Feuerwehr Ratingen und Feuerwehr Königswinter auf den Weg nach Nordwestspanien. Rund 55 Stunden später erreichte die Einheit die Provinz Kastillien und León. Unmittelbar nach der Ankunft begann der Aufbau der Unterkunft, der sogenannten Base of Operations. Noch während der Errichtung rückten die ersten Feuerwehrleute zum Einsatz aus.
Am Sonntag stand ein Einsatz nahe des Dorfs San Martin de Moreda im Mittelpunkt. Ein Brandherd war dort aus westlicher Richtung gefährlich an das Dorf herangerückt. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, führte das deutsche Einsatzteam umfangreiche Nachlösch- und Kontrollarbeiten im Zwei-Schicht-Betrieb durch. Parallel unterstützte ein geländegängiges Löschfahrzeug ein serbisches Feuerwehrteam und stellte in dem schwer zugänglichen Gelände Löschwasser bereit.
Über das Wochenende hatte sich die Gesamtsituation in der Region stabilisiert und die großen aktiven Feuer konnten eingedämmt werden. Damit war die Unterstützung aus Nordrhein-Westfalen nicht mehr erforderlich. Während die letzten Nachlöscharbeiten noch liefen, begann die Einheit bereits mit dem Rückbau der Infrastruktur in der Base of Operations, um eine pünktliche Rückfahrt am nächsten Morgen sicherzustellen.
Die Kolonne aus 21 Fahrzeugen und 56 Einsatzkräften startet am Montagmorgen pünktlich gegen 8 Uhr die Rückreise nach Deutschland. Nach zwei gemeinsamen Etappen trennte sich die Kolonne am dritten Reisetag im Aachener Raum, und die Düsseldorfer Einsatzkräfte machten sich auf den direkten Weg nach Düsseldorf. Dort trafen sie am Mittwochabend gegen 20 Uhr ein.
Die länderübergreifende Zusammenarbeit ist ein zentraler Bestandteil des EU-Katastrophenschutzes. Auch in diesem Einsatz funktionierte die Kooperation zwischen den Einheiten aus Spanien, Deutschland, Serbien und weiteren Partnern reibungslos und auf Grundlage gemeinsamer Einsatzstandards
Quelle: Feuerwehr Düsseldorf. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
Rückfragen bitte an: Feuerwehr Düsseldorf Stefan Böle Telefon: 0211.8920180 E-Mail: stefan.boele@duesseldorf.de http://www.feuerwehr-duesseldorf.de Original-Content von: Feuerwehr Düsseldorf, übermittelt durch news aktuell