Randalierende Jugendliche im Hoeschpark kontrolliert
Lfd. Nr.: 0616
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (25. Juli 2026, 21:09 Uhr) wurden randalierende Jugendliche im Hoeschpark gemeldet. Angeblich sollte auch eine Schusswaffe gesehen worden sein.
Als Einsatzkräfte die Grünanlage betraten und die Jugendlichen kontrollierten, ergriff ein junger Mann die Flucht. Nach kurzer Verfolgung konnte er aber in einem Gebüsch aufgefunden werden. Unter Androhung des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) ließ er sich dann widerstandslos in Gewahrsam nehmen.
Ergebnis der anschließenden Durchsuchung: Betäubungsmittel, Besitz eines sogenannten Tierabwehrsprays und eines Wurfmessers.
Eine Schusswaffe wurde nicht vorgefunden.
Den 18-jährigen Dortmunder erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Weil er das Wurfmesser griffbereit mit sich führte kommt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffengesetz dazu.
Die Prüfung eines Messertrageverbotes wurde ebenfalls in Gang gesetzt. Hier wird individuell eine Gefahrenprognose erstellt, ob der Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit mit vergleichbaren Gewaltdelikten in Erscheinung getreten ist und ob davon auszugehen ist, dass er zukünftig mit Messern Straftaten begehen wird. Ist das Messertrageverbot erstmal rechtskräftig, darf er für zwei Jahre keinen vergleichbaren Gegenstand in der Öffentlichkeit mit sich führen. Verstößt er gegen diese Auflage, werden 250,- Euro fällig.
Quelle: Polizei Dortmund. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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