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Polizei Dortmund · Dortmund

Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. - Polizei reagiert auf Beschwerden und stellt Drogen sicher - auch erfreulich wenige Feststellungen an bestimmten Örtlichkeiten

2. Juli 2026 um 12:33 Uhr

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Lfd. Nr.: 0538

Auch in den vergangenen Tagen (26. Juni bis 1. Juli) setzte die Polizei Dortmund ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Dortmunder Stadtgebiet fort. Die Einsatzkräfte kontrollierten bekannte Brennpunkte, reagierten gezielt auf aktuelle Beschwerden aus der Bevölkerung und stellten unter anderem Betäubungsmittel, illegale Vapes, ein Messer und möglicherweise entwendete Fahrzeuge sicher.

Am Freitag (26. Juni) zeigten die Einsatzkräfte verstärkt Präsenz in der Dortmunder Innenstadt. Die Kontrollen konzentrierten sich unter anderem auf die Kampstraße, die Brückstraße, den Westen- und Ostenhellweg, den Stadtgarten, das Café Kick sowie die Wege zum Dortmunder Hauptbahnhof. Weitere Verkehrsmaßnahmen fanden auf dem Wallring und in den angrenzenden Straßen statt.

Aufgrund aktueller Beschwerden über möglichen Drogenhandel in der Wißstraße bestreiften Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst den Bereich ab 22 Uhr verstärkt. Erfreulicherweise trafen die Einsatzkräfte dort keine Situation an, die den zuvor gemeldeten Beschwerden entsprach.

Am Samstag (27. Juni) führten die Einsatzkräfte mehrere zeitlich versetzte Fußstreifen im Bereich der Brückstraße, des Platzes von Leeds und der Ludwigstraße durch. Dabei kontrollierten sie 77 Personen und sprachen acht Platzverweise aus. Gegen eine Person fertigten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil sie in der Nähe von Minderjährigen Cannabis konsumierte.

Bei weiteren Kontrollen in der Wißstraße, im Stadtgarten und in der Hansastraße überprüften die Polizisten zwölf Personen und erteilten ihnen Platzverweise.

Im Keuninghauspark hielten sich zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Familien und Kinder auf. Da die Einsatzkräfte keine verdächtigen oder störenden Situationen feststellten, waren dort keine weiteren Kontrollmaßnahmen erforderlich.

Zivilkräfte kontrollierten außerdem in der Innenstadt einen polizeibekannten Mann, der mit einem hochwertigen Fahrrad unterwegs war. Da der Verdacht bestand, dass das Fahrrad aus einer Straftat stammen könnte, stellten die Beamten es zur Klärung der Eigentumsverhältnisse sicher und fertigten eine Strafanzeige.

Bei einer weiteren kontrollierten Person stellten die Einsatzkräfte einen offenen Haftbefehl fest. Der Mann konnte die ausstehende Geldstrafe vor Ort bezahlen und damit eine Inhaftierung abwenden.

Am Sonntag (29. Juni) reagierten die Einsatzkräfte auf Beschwerden aus dem Dortmunder Unionsviertel. Auf dem Heinrich-Schmitz-Platz beobachteten Zivilkräfte den Handel mit Cannabis. Ein kontrollierter Käufer räumte den Erwerb ein. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer fanden die Beamten mehrere verkaufsfertige Einheiten Cannabis sowie Bargeld. Sie stellten die Drogen und das Geld sicher, fertigten eine Strafanzeige und erteilten dem Mann einen Platzverweis.

Nach einem aktuellen Hinweis auf den Verkauf illegaler Vapes kontrollierten Präsenzkräfte gezielt einen Kiosk in Dortmund-Mengede. Dort stellten sie Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz fest und beschlagnahmten insgesamt 60 Vapes. Zudem leiteten sie ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei ein.

Weitere Kontrollen im Rahmen der ausgeweiteten Präsenzkonzeption verliefen in Mengede erfreulicherweise ohne nennenswerte Feststellungen.

Im Dietrich-Keuning-Park kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere polizeibekannte Personen. Bei zwei Personen sprachen sie Platzverweise aus. Darüber hinaus trafen die Beamten einen Mann an, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Da er die offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Einsatzkräfte in die Justizvollzugsanstalt Dortmund.

Am Montag (30. Juni) beobachteten Polizisten auf der Rheinischen Straße die Übergabe von Betäubungsmitteln. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer fanden sie mehrere verkaufsfertig verpackte Einheiten Amphetamin und Cannabis. Die Beamten stellten die Drogen sicher und fertigten eine Strafanzeige.

Bei der Kontrolle der mutmaßlichen Käuferin kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen und einem tätlichen Angriff auf die eingesetzten Polizeibeamten. Zwei Beamte wurden dabei verletzt und waren anschließend nicht mehr dienstfähig.

Bei der Frau stellten die Einsatzkräfte Amphetamin, Cannabis und ein Einhandmesser sicher. Zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten sie die Frau in das Polizeigewahrsam. Neben den Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs und des Drogenhandels fertigten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Messers. Darüber hinaus regten sie die Prüfung eines individuellen Messertrageverbots an.

Bei weiteren gezielten Kontrollen der Drogenszene in der Innenstadt fanden Einsatzkräfte bei einer Person Kokain und stellten zudem einen mutmaßlich entwendeten E-Scooter sicher. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein.

Am Dienstag (1. Juli) kontrollierten Einsatzkräfte auf dem Nordmarkt einen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Seine Ehefrau erschien vor Ort, um die offene Geldstrafe zu bezahlen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass auch gegen sie ein Haftbefehl bestand. Beide ausstehenden Beträge konnten schließlich bezahlt und die Haftbefehle damit abgewendet werden.

Im Bereich der Kampstraße trafen Polizisten außerdem einen Mann an, der bereits in den vergangenen Tagen mehrfach mit mutmaßlich entwendeten E-Scootern aufgefallen war. Für den von ihm genutzten E-Scooter bestand kein gültiger Versicherungsschutz. Da der Mann zudem keine nachvollziehbaren Angaben zum Eigentümer machen konnte, stellten die Beamten das Fahrzeug zur Eigentumssicherung sicher.

Im Verlauf der Kontrollen fertigten die Einsatzkräfte außerdem zwei Verkehrsstrafanzeigen.

Die Polizei Dortmund wird ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen fortsetzen. Dabei fließen sowohl polizeiliche Erkenntnisse als auch aktuelle Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung in die Auswahl der Kontrollorte ein.

Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.

Quelle: Polizei Dortmund. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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