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Polizei Dortmund · Dortmund

Falsche Stadtwerke-Mitarbeiter bestehlen Seniorenehepaar in Lünen - Polizei sucht Zeugen

24. Juni 2026 um 11:42 Uhr

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Lfd. Nr.: 0507

Nach einem Diebstahl in der Melanchthonstraße in Lünen sucht die Polizei Dortmund jetzt Zeugen. Unbekannte hatten sich am Mittwoch (17.06.2026), um 14:30 Uhr, als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgegeben und sich dadurch Zutritt zur Wohnung eines älteren Ehepaars verschafft. Dem Ehepaar wurde dabei unbemerkt Schmuck entwendet.

Nach ersten Erkenntnissen klingelten die unbekannten Täter an der Wohnungstür der Senioren und gaben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Der Senior ließ die Männer in die Wohnung. Dort entwendeten die Unbekannten offenbar unbemerkt Schmuck aus einer Schmuckschatulle.

Erst später bemerkte die Ehefrau das Fehlen des Schmucks und erstattete Anzeige bei der Polizei. Der Beuteschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Aufmerksame Nachbarn beobachteten zur mutmaßlichen Tatzeit einen Transporter vor dem Wohnhaus. Kurz darauf stiegen zwei Männer in das Auto und fuhren zügig weg. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei den Personen um die Täter handelte.

Der Transporter wird wie folgt beschrieben:

- Fahrzeug: Transporter/Lieferwagen

- Farbe: weiß mit einer blauen Fahrzeugseite

- Mögliche Städtekennung aus Amberg, Bayern (AM)

- Auf dem Fahrzeug soll ein Haus abgebildet sein.Eine der beiden Personen wird wie folgt beschrieben:

- Männlich

- etwa 170 - 175 cm groß

- mittlere bis kräftige Körperstatur

- dunkle Haare

- keine Bartbehaarung

- blaue Arbeitshose.Die Polizei sucht nun Zeugen, die zur Tatzeit Angaben zum Fahrzeug oder zu den Insassen machen können oder sonstige sachdienliche Angaben machen können.

Hinweise sind an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer: 0231/132-7441 zu richten.

Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche. Sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen, Nachbarn und Freunde! Wählen Sie den Notruf 110, wenn verdächtige Personen bei Ihnen klingeln oder Sie etwas Verdächtiges auf der Straße bemerken! Betrügerinnen und Betrüger lassen nicht nach. Sie werden es in der Nachbarschaft oder in der Stadt weiter versuchen.

Darüber hinaus gibt die Polizei folgende Hinweise:

- Es ist Ihr gutes Recht fremde Menschen nicht in Ihre Wohnung

oder Ihr Haus zu lassen, wenn diese sich nicht angekündigt haben

oder von Ihnen eingeladen wurden!

- Lassen Sie daher bei Fremden an der Tür - egal welches Anliegen

sie haben - immer Misstrauen walten! Sei es ein Handwerker, den

Sie oder gegebenenfalls Ihr Vermieter nicht angefordert haben,

eine fremde Person, die um Hilfe bittet, aber dafür unbedingt

Ihre Wohnung betreten möchte (zum Beispiel um eine Nachricht für

den Nachbarn zu hinterlassen), oder ein Vertreter einer Behörde,

den Sie nicht erwarten.

- Sollten Sie auch nur leise Zweifel an der Echtheit des Anliegens

haben, lassen Sie diese Person nicht in Ihre Wohnung! Ziehen Sie

im Zweifel Nachbarn hinzu oder rufen Sie direkt die Polizei an

unter 110.

- Wird ein Besucher zudringlich, wehren Sie sich energisch,

sprechen Sie ihn laut an und rufen Sie um Hilfe.

- Schauen Sie sich Besucher immer vorher durch den Türspion oder

das Fenster an. Installieren Sie wenn möglich ein Kastenschloss

mit Sperrbügel. So ist es Ihnen möglich, die Tür einen Spalt zu

öffnen, um mit einem Besucher zu sprechen, ihn aber nicht

hereinzulassen. Auch kleine Hilfestellungen - wie Zettel und

Stift - können Sie so wenn nötig nach draußen reichen.

- Straftäter sind leider kreativ. Die Betrugsmaschen an der

Haus-/Wohnungstür variieren. Manche Betrüger geben sich als

Handwerker, Wasserwerker, Verkäufer, Spendensammler aus. Hier

gilt: Sollte ein Besucher ein ernsthaftes Anliegen haben, wird

er sich von Ihnen vertrösten lassen, Ihnen Kontaktdaten geben,

damit Sie einen Termin mit Firma, Behörde o.ä. machen können.

- Die Überprüfung von Ausweisen reicht nicht. Rufen Sie die Firma

an, für die der Besucher oder die Besucherin zu arbeiten

vorgibt.

Quelle: Polizei Dortmund. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Anna Pfeifer Telefon: 0231 132-1037 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/ Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell

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