42 junge Erwachsene aus acht europäischen Ländern zu Gast im Polizeipräsidium
Lfd. Nr.: 0659
Dortmunds Polizeipräsident Tim Frommeyer begrüßte am Donnerstag (6.8.2026) 42 Jugendliche und junge Erwachsene aus acht Ländern. Sie nehmen vom 3. bis zum 12. August in Dortmund an einer internationalen Jugendbegegnung teil. An unterschiedlichen Stationen erörtern die Gäste in Dortmund wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen.
Sie stammen aus Deutschland, der Türkei, Spanien, Italien, Bulgarien, Nordmazedonien, Tschechien und Polen. Die Europäische Union fördert den Austausch über das Erasmus-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in Europa.
Im Polizeipräsidium ging es sechs Stunden lang um die Aufgaben der Polizei in einem demokratischen Rechtsstaat, das Grundgesetz und um den Diensteid der nordrhein-westfälischen Polizei - eine Polizei, die für alle Menschen zuständig ist, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion, des Geschlechts, der Hautfarbe oder anderer Merkmale.
Die jungen Gäste und die Polizei setzten sich mit wichtigen Werten auseinander und stellten große Übereinstimmungen fest. Zum Abschluss ging es um aktuelle Gefahren für die Demokratie. Die Gespräche verliefen kritisch, stimmten nachdenklich, lösten intensive Diskussionen aus - und es wurde auch viel gelacht.
"Ich habe hier ein anderes Bild von der Polizei bekommen", "bisher hatte ich immer Angst vor der Polizei" oder "zur Polizei in meinem Land hatte ich noch nie einen so intensiven Kontakt wie heute in Dortmund" - das sind nur drei von 42 Reaktionen nach der sechsstündigen Zusammenarbeit.
Polizeipräsident Tim Frommeyer: "Da waren engagierte und optimistische junge Menschen zu Gast, die uns mit starken Statements für die Demokratie in Europa beeindruckt haben. Wir konnten Vorbehalte und Ängste abbauen. Solche Dialogformate sind daher wichtig für ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Polizei. Ich freue mich auf viele weitere Kontakte."
"Die Gespräche mit der Polizei haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Besonders schön war zu sehen, mit welcher Faszination die Jugendlichen in den Austausch gegangen sind. Auch bei sensiblen und komplexen Themen verlief alles respektvoll, differenziert und neutral. So haben sich alle sehr ernstgenommen gefühlt", sagte Oğuz Kalaycı als Sprecher des Jugendbeirats der Nationalen Agentur "Jugend für Europa". Der Dortmunder koordinierte den Besuch in der Stadt.
Das Programm im Präsidium gestalteten Polizeihauptkommissarin Deniza Iordanova und Peter Bandermann als Referent für Polizei und Gesellschaft aus dem Sachgebiet der Polizei für Dialog und Vertrauensförderung mit einer diversen Gesellschaft.
Zustande kam der Kontakt über den Verein Kamerunischer Ingenieure und Informatiker Ruhrbezirk (VK II). Der VK II wirkt in der seit 2024 bestehenden Kooperationsvereinbarung zwischen 18 Dortmunder zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Polizei mit. Im Mittelpunkt stehen dabei Dialog, Demokratie, Transparenz und Vertrauen in die Polizei. Auch das Wissen zivilgesellschaftlicher Organisationen zum Beispiel in Dienstunterrichten zu nutzen ist dabei ein großer Gewinn für die Polizei.
Quelle: Polizei Dortmund. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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