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FW Dinslaken: Auszubildende setzen Zeichen zum Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende

18. Juli 2026 um 17:34 Uhr

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Am 21. Juli findet weltweit der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende statt. Unter dem diesjährigen Motto "Verändern, um Leben zu retten" erinnert der Aktionstag an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums oder einer Suchterkrankung verstorben sind. Gleichzeitig macht er auf die Bedeutung von Prävention, Suchthilfe und niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten aufmerksam.

Die Feuerwehr Dinslaken beteiligt sich an diesem Aktionstag und setzt dabei bewusst einen Schwerpunkt auf die Ausbildung ihres Rettungsdienstnachwuchses. Denn angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter lernen nicht nur medizinische Maßnahmen und rettungsdienstliche Abläufe - sie lernen auch, Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit Respekt, Verständnis und Professionalität zu begegnen.

Gerade Einsätze mit suchtkranken Menschen gehören zum Alltag im Rettungsdienst. Deshalb ist es ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, sich mit den Hintergründen von Suchterkrankungen auseinanderzusetzen, Vorurteile zu hinterfragen und einen wertschätzenden Umgang mit allen Hilfesuchenden zu entwickeln. Solche Themen fördern nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern stärken auch die soziale Verantwortung und das Verständnis für die Lebensrealitäten der Patientinnen und Patienten.

Wie wichtig dieser Ausbildungsaspekt ist, zeigen vier Auszubildende des dritten Lehrjahres zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter. Im Rahmen ihrer Ausbildung beschäftigten sie sich intensiv mit dem Thema Suchterkrankungen und engagierten sich aktiv für den Internationalen Gedenktag. Gemeinsam entwickelten und produzierten sie ein Social-Media-Video, das am 21. Juli auf den Kanälen der Feuerwehr Dinslaken veröffentlicht wird.

Da die vier Auszubildenden am 22. Juli ihre mündliche staatliche Abschlussprüfung absolvieren, können sie nicht persönlich an der Gedenkveranstaltung teilnehmen. Mit ihrem Video möchten sie dennoch ein Zeichen setzen und ihre Unterstützung für den Gedenktag zum Ausdruck bringen.

"Während unserer Ausbildung haben wir gelernt, dass hinter jedem Einsatz ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte steht. Gerade Menschen mit einer Suchterkrankung brauchen einen professionellen, respektvollen und vorurteilsfreien Umgang. Mit unserem Video möchten wir zeigen, warum dieses Verständnis für uns als angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter so wichtig ist", erklären die vier Auszubildenden.

Die zentrale Gedenkveranstaltung wird in Dinslaken von der Diakonie Dinslaken gemeinsam mit verschiedenen Suchthilfeeinrichtungen und Kooperationspartnern organisiert. Sie findet am 21. Juli von 11 bis 15 Uhr auf dem Neutorplatz statt. Die Feuerwehr Dinslaken unterstützt die Veranstaltung und möchte gemeinsam mit allen Beteiligten dazu beitragen, für das Thema Suchterkrankungen zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

Quelle: Feuerwehr Dinslaken. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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