Nr.: 0491 --Die Farbe Rot: Warum die Polizei jetzt eindringlich warnt--
-Ort: Bremen-Bundesautobahn 1
Zeit: 22.07.26Die Polizei Bremen nimmt Vorfälle der vergangenen Woche auf der Autobahn 1 zum Anlass, eindringlich an alle Verkehrsteilnehmenden zu appellieren: Ein rotes Kreuz über einem Fahrstreifen bedeutet ausnahmslos: Dieser Fahrstreifen darf nicht benutzt werden. Die Polizei möchte die Ferienzeit mit ihrem erhöhten Reiseverkehr nutzen, um noch einmal auf die Bedeutung der Verkehrszeichen hinzuweisen und so gefährliche Situationen zu verhindern.
Am vergangenen Mittwoch sperrten Einsatzkräfte der Verkehrsbereitschaft auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg den rechten Fahrstreifen ab, da ein liegengebliebener Lastwagen repariert werden musste. Bereits mehrere Verkehrsbeeinflussungsanlagen vor der Einsatzstelle wiesen mit roten, schräg gekreuzten Balken eindeutig darauf hin, dass der rechte Fahrstreifen gesperrt war.
Dennoch missachteten zahlreiche Verkehrsteilnehmende die Sperrung. Einige fuhren trotz des roten Kreuzes weiter auf dem gesperrten Fahrstreifen, andere nutzten sogar den Seitenstreifen, um an der Absicherung vorbeizufahren.
Das erschreckende Ergebnis: Innerhalb von nur 13 Minuten registrierten die Einsatzkräfte 51 Verstöße. Gegen alle Fahrerinnen und Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Insgesamt drohen Bußgelder in Höhe von 9.180 Euro sowie 51 Punkte im Fahreignungsregister.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass gesperrte Fahrstreifen nicht ohne Grund gesperrt werden. Hinter einer solchen Absicherung arbeiten häufig Einsatzkräfte, Pannenhelfer oder Beschäftigte der Autobahnmeisterei unmittelbar auf der Fahrbahn. Wer ein rotes Kreuz ignoriert, riskiert nicht nur ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg - sondern gefährdet Menschenleben.
Quelle: Polizei Bremen. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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