Kreis Borken - Polizei bekämpft Hauptunfallursache "Überhöhte Geschwindigkeit"
97 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto auf der Parallelstraße in Ahaus. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.
Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 15 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 6.816 Fahrzeugen. Gut 6 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 103 Ordnungswidrigkeitsverfahren und 317 Verwarngeldern und 7 Fahrverboten.
Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen: Südkreis - innerorts mit 91 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Marienthaler Straße in Raesfeld-Erle. Außerorts mit 104 bei maximal erlaubten 70 km/h auf der B 67 in Isselburg. Nordkreis - Außerorts mit 117 bei maximal erlaubten 70 km/h in Vreden auf der B 70.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.
Quelle: Polizei Borken. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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