Kreis Borken - Fahranfängerin berauscht am Steuer
Unter dem Einfluss von Cannabis saß am Dienstag eine 19-Jährige am Steuer eines Fahrzeuges. Das Besondere: Wenige Stunden zuvor hatte sie erst ihren vorläufigen Führerschein erhalten.
Polizeibeamte überprüften die Frau im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Während der Überprüfung ergaben sich Hinweise auf einen möglichen vorherigen Drogenkonsum. Der Vater der Fahrerin befand sich als Beifahrer im Fahrzeug. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Die Fahrerin gab gegenüber den Einsatzkräften zu, am Vortag Cannabis konsumiert zu haben.
Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zudem wurde der Fahranfängerin eine Blutprobe entnommen.
Die Polizei nimmt diese Fälle zum Anlass und warnt: Der Konsum von Cannabis ist unter anderem mit Einschränkungen der Konzentration und Aufmerksamkeit sowie einer Verlängerung der Reaktions- und Entscheidungszeit verbunden. Dies kann im Straßenverkehr fatale Folgen haben. Auch nach Einführung des Cannabisgesetzes gilt: Wer vorsätzlich mit der entsprechenden Menge des Wirkstoffes im Blut am Steuer sitzt, riskiert ein empfindliches Bußgeld, einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Was viele nicht wissen: Auch wer am Vortag gekifft hat und am nächsten Tag Auto fährt, riskiert diese Konsequenzen, falls der gesetzliche THC-Grenzwert überschritten wird. In der Führerschein-Probezeit gibt es - analog zum Alkohol - keinen Grenzwert. Hier heißt es also erst recht: Finger weg! (ld)
Quelle: Polizei Borken. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗
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