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Verkehrskontrollen der Bonner Polizei am Wochenende: Fünf Blutproben nach Verdacht des Fahrens unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss

3. August 2026 um 14:46 Uhr

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Am vergangenen Wochenende von Freitagnachmittag (31.07.2026) bis Montagmorgen (03.08.2026), stellte die Bonner Polizei bei mehreren Kontrollen Verkehrsteilnehmende fest, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol- oder Betäubungsmitteln standen.

Am Freitagnachmittag (31.07.2026) wurden Einsatzkräfte gegen 16:10 Uhr zu einer Streitigkeit zwischen einem Autofahrer und einem Fahrradfahrer in Königswinter-Ittenbach alarmiert. Aufgrund des auffälligen Verhaltens des 31-jährigen Autofahrers, wurde mit ihm ein freiwilliger Drogenvortest durchgeführt. Dieser zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an.

Am Freitagabend (31.07.2026), gegen 19:40 Uhr, wurde die Bonner Polizei in Bonn-Holzlar von einem Zeugen auf einen mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehenden Autofahrer aufmerksam gemacht. Der Mann konnte durch Einsatzkräfte angetroffen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,7 Promille.

Am Samstagnachmittag (01.08.2026), gegen 15:10 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung der Wache Ramersdorf in Bonn-Beuel die 37-jährige Führerin eines Kleinkraftrads auf. Die Frau führte das Fahrzeug, ohne den verpflichtenden Schutzhelm zu tragen. Da die 37-Jährige bei der Kontrolle ein Verhalten zeigte, dass auf den möglichen Konsum von Betäubungsmitteln hindeutete, wurde ein freiwilliger Drogenvortest durchgeführt. Dieser zeigte ein positives Ergebnis auf Cannabis an.

In der Nacht auf Sonntag (02.08.2026), gegen 04:40 Uhr, bemerkten Einsatzkräfte der City-Wache in Bonn-Tannenbusch einen Autofahrer mit auffälliger Fahrweise. Der Fahrer gab im Rahmen der Kontrolle an, dass er Alkohol konsumiert habe. Der 48-jährigen Mann lehnte einen freiwilligen Alkoholvortest ab.

Am Montag (03.08.2026) hielten Polizeibeamte gegen 03:20 Uhr in Bonn-Gronau einen PKW an. Das Verhalten des 36-jährigen Fahrers legte den Verdacht nahe, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Kokain.

Allen Verkehrsteilnehmenden wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen. Darüber hinaus müssen sie mit weitergehenden Konsequenzen, wie Fahrverboten, Geldstrafen oder dem Entzug ihrer Fahrerlaubnis rechnen.

Die Bonner Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich auf die Gefahren hin, die von einer Teilnahme am Straßenverkehr im berauschten Zustand ausgehen:

Im Jahr 2025 haben sich in Nordrhein-Westfalen etwa 4.400 Unfälle unter Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln ereignet. Alkohol gehörte im vergangenen Jahr zu den fünf häufigsten Unfallursachen bei Verkehrsunfällen allgemein. Der bereits geringe Konsum von Alkohol oder Drogen kann die Wahrnehmungsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr beeinflussen und verheerende Folgen für alle Verkehrsbeteiligte haben. Aus diesem Grund sollte beim Konsum von Alkohol oder anderer berauschender Mittel kein Fahrzeug mehr geführt werden.

Quelle: Polizei Bonn. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

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