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Polizei Bonn · Bonn

Gemeinsamer Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Messer-, Gewalt- und Betäubungsmittelkriminalität

27. Juni 2026 um 11:10 Uhr

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Am Freitagabend (26.06.2026) haben Einsatzkräfte der Bonner Polizei erneut Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Messer-, Gewalt- und Betäubungsmittelkriminalität im Stadtgebiet durchgeführt. An dem direktions- und behördenübergreifenden Einsatz waren rund 100 Einsatzkräfte der Polizei Bonn, des Hauptzollamts Köln, der Bundespolizei und des Ordnungsamtes der Stadt Bonn beteiligt. In mehreren Einsatzphasen wurde zunächst auf Straßen und Plätzen in der Bonner Innenstadt kontrolliert, ehe am Abend dann mehrere Shisha-Bars und Gaststätten im Fokus der Einsatzkräfte standen. Parallel erfolgten Verkehrskontrollen.

Im Einsatzverlauf wurden insgesamt 198 Personen und 60 Fahrzeuge kontrolliert sowie drei Messer und ein Schlagstock sichergestellt. Die Beamtinnen und Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls sowie zwei wegen Körperverletzungsdelikten. In 24 Fällen wurden wegen Verkehrsverstößen Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, 20 Verkehrsteilnehmer kamen mit einem Verwarngeld davon. Insgesamt neun kontrollierte Personen erhielten Platzverweise.

Die Einsatzkräfte der Stadt Bonn fertigten zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen, u.a. wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz durch den Konsum in der Nähe eines Kinderspielplatzes. Bei der Kontrolle von insgesamt 41 Personen wurden außerdem mehrere Vapes sowie Zigaretten bei Jugendlichen gefunden. Nach der Belehrung durch die Dienstkräfte entsorgten die Minderjährigen diese.

Neben den Kontrollen in der Waffenverbotszone im Umfeld des Bonner Hauptbahnhofes wurden im Einsatzverlauf drei Bars in der Bonner Innenstadt sowie eine in Bad Godesberg kontrolliert. Der Kölner Zoll wurde in jeder Shisha-Bar fündig und hat rund 50 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak sichergestellt. Noch vor Ort wurden gegen die Barbetreiber Strafverfahren eingeleitet.

Zudem wurden in den kontrollierten Objekten sieben angetroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüft. Dabei ergaben sich in sechs Fällen konkrete Hinweise auf Verstöße. Bei drei Beschäftigten gab es Anhaltspunkte dafür, dass ihnen nicht der vorgeschrieben Mindestlohn gezahlt wird.

Zwei Servicekräfte wurden von ihren Arbeitgebern nicht zur Sozialversicherung gemeldet und somit umgangssprachlich schwarz beschäftigt. Ein Barbetreiber führte zudem nicht die nach dem Mindestlohngesetz vorgeschriebenen Stundenaufzeichnungen. Die Ermittlungen des Kölner Zolls dauern an.

Quelle: Polizei Bonn. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗

Rückfragen bitte an: Polizei Bonn Pressestelle Telefon: 0228 - 1510-21 Fax: 0228-151202 https://bonn.polizei.nrw Folgen Sie für aktuelle Informationen gerne unserem WhatsApp-Kanal: https://t1p.de/v1grf Original-Content von: Polizei Bonn, übermittelt durch news aktuell

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