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Neuer Glanz im alten Garten: Verschönerungsverein restauriert Denkmäler im Zanders-Büstengarten

28. Juli 2026 um 17:37 Uhr

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]]><p>Das Zanders-Areal ist von historisch bedeutsamer, zum Teil denkmalgesch&uuml;tzter Bausubstanz durchzogen. Eine besondere Ruheinsel innerhalb des ehemaligen Fabrikgel&auml;ndes bildet der B&uuml;stengarten. Der symmetrisch angelegte Garten ist der erhalten gebliebene begr&uuml;nte Teil des Fabrikhofs. Von hohen Hecken und B&auml;umen sowie im Westen von einer Natursteinmauer ges&auml;umt, wird hier an die Papierfabrikanten der Firma Zanders erinnert.</p> <p>Der B&uuml;stengarten ist eines von 13 Baudenkm&auml;lern auf dem Zanders-Areal und wird auch im zuk&uuml;nftigen Stadtquartier ein Ort zum Verweilen bleiben. Mit der Restaurierung der B&uuml;ste Carl Richard Zanders und der zugeh&ouml;rigen Umfassungsmauer hat der Versch&ouml;nerungsverein einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dieses Denkmal f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit zu bewahren.</p> <p>Maria Zanders beauftragte 1872 den D&uuml;sseldorfer Bildhauer Prof. August Wittig (1826-1893) mit der Herstellung einer B&uuml;ste f&uuml;r ihren 1870 verstorbenen Ehemann Carl Richard Zanders. Recherchen zufolge entwarf der Architekt Hermann Otto Pflaume (1830-1901) den Sockel zu diese monumentale Bronzeb&uuml;ste.</p> <p>Die Arbeiten an der Natursteinmauer f&uuml;hrte die Firma Schwieren aus. Die Reinigung und Haltbarmachung der Bronzeb&uuml;ste &uuml;bernahm die Diplom-Restauratorin Dorothee Br&uuml;ck. Bei der aus Muschelkalk gefertigten Umfassungsmauer wurden zun&auml;chst Moose und &auml;hnliche Ablagerungen mit druckarmen Hei&szlig;wasser und weichen B&uuml;rsten schonend entfernt. Trotz erheblicher Sch&auml;den &ndash; unter anderem ausgewaschene Fugen, versalzene Oberfl&auml;chen und Materialverluste durch Br&uuml;che und expandierendes Wurzelwerk &ndash; konnte f&uuml;r die Rekonstruktion der Mauerschale das gesamte vorhandene Steinmaterial wiederverwendet werden. Die vollst&auml;ndig schadhaften Fugen wurden anschlie&szlig;end mit denkmal- und materialgerechtem Trasskalkm&ouml;rtel neu verfugt.</p> <p>Die Bronzeb&uuml;ste wurde zun&auml;chst mit einem Dampfstrahlger&auml;t gereinigt und anschlie&szlig;end mit feinen Schabern, Skalpell und Vlies nachbearbeitet. Abschlie&szlig;end wurden die schwarzen Laufspuren soweit wie m&ouml;glich ausged&uuml;nnt und die Oberfl&auml;che durch eine Wachskonservierung dauerhaft gesch&uuml;tzt.</p> <p>Die Stadt Bergisch Gladbach dankt dem Versch&ouml;nerungsverein f&uuml;r die gro&szlig;z&uuml;gige Finanzierung der Ma&szlig;nahme. Die Sanierung des Denkmals kostete &uuml;ber 3.600 Euro.<br />Die Sanierung der L&auml;ngsmauern und die neue Bepflanzung der Beete wurden seitens der Stadt finanziert.</p> <p>Der Versch&ouml;nerungsverein freut sich &uuml;ber Unterst&uuml;tzung und neue Mitglieder. Interessierte k&ouml;nnen sich auf der Homepage des Vereins &uuml;ber seine Arbeit informieren (<a target="_blank" href="https://www.verschoenerungsverein-gl.de">https://www.verschoenerungsverein-gl.de</a>).</p> <p>Gef&ouml;rdert vom Ministerium f&uuml;r Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>

Quelle: Stadt Bergisch Gladbach. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗