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Nach 44 Jahren im Dienst der Stadt: Ute Unrau, Leiterin der Allgemeinen Ordnungsbehörde, geht in den Ruhestand

10. August 2026 um 12:51 Uhr

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]]><p>Am 1. August 1982 begann sie ihre Laufbahn bei der Stadt Bergisch Gladbach. Nach ihrer Ausbildung war sie in verschiedenen Bereichen der Verwaltung t&auml;tig &ndash; unter anderem im Personalamt, in der Projektgruppe Altlasten, im Haupt- und Organisationsamt sowie im Dezentralen Controlling. Im Februar 2000 &uuml;bernahm sie die Leitung der Allgemeinen Ordnungsbeh&ouml;rde &ndash; eine Aufgabe, die sie &uuml;ber mehr als ein Vierteljahrhundert mit gro&szlig;em Engagement und hoher fachlicher Kompetenz ausf&uuml;llte.</p> <p>&bdquo;Ich durfte mein gesamtes Berufsleben f&uuml;r die Stadt arbeiten, in der ich zuhause bin. Diese Verbundenheit hat mich immer motiviert. Die Arbeit in der Ordnungsbeh&ouml;rde war anspruchsvoll, abwechslungsreich und oft auch herausfordernd &ndash; aber sie war vor allem sinnstiftend. Besonders dankbar bin ich f&uuml;r die Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ohne ihren Einsatz h&auml;tten wir die stetig wachsenden Aufgaben der vergangenen Jahre nicht bew&auml;ltigen k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Ute Unrau.</p> <p><strong>Weit mehr als Kirmes und Kn&ouml;llchen</strong><br />Vielen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern ist die Ordnungsbeh&ouml;rde vor allem durch die Ausrichtung der beiden gro&szlig;en Kirmessen oder die Verwarnungs- und Bu&szlig;geldstelle bekannt. Tats&auml;chlich reicht das Aufgabenspektrum jedoch weit dar&uuml;ber hinaus.<br />Die Allgemeine Ordnungsbeh&ouml;rde sorgt t&auml;glich daf&uuml;r, dass Sicherheit, Ordnung und ein funktionierendes Zusammenleben in Bergisch Gladbach gew&auml;hrleistet sind. Dazu geh&ouml;ren unter anderem die Bearbeitung von Gewerbeanmeldungen und die &Uuml;berwachung von Gewerbebetrieben, die Erteilung von Gastst&auml;ttenerlaubnissen, Kontrollen gemeinsam mit Polizei, Zoll und Steuerfahndung sowie Ma&szlig;nahmen gegen Schwarzarbeit und illegale Gewerbeaus&uuml;bung.</p> <p>Auch das Landeshundegesetz, die Bek&auml;mpfung von Rattenbefall, Wildtiersch&auml;den, Beschwerden &uuml;ber Rauchentwicklungen, &Uuml;berwuchs im &ouml;ffentlichen Verkehrsraum oder Verst&ouml;&szlig;e gegen die Reinigungspflichten von Grundst&uuml;ckseigent&uuml;merinnen und -eigent&uuml;mern geh&ouml;ren zu den Aufgaben der Beh&ouml;rde. Hinzu kommen ordnungsbeh&ouml;rdliche Bestattungen, die Verfolgung von Ruhest&ouml;rungen sowie die Organisation und Durchf&uuml;hrung der Wochenm&auml;rkte. Auch wer etwas verloren hat, ist bei der Ordnungsbeh&ouml;rde im Fundb&uuml;ro an der richtigen Stelle. Dar&uuml;ber hinaus wird jeder Weihnachtsmarkt, jedes Stadtfest, jeder Tr&ouml;delmarkt und &auml;hnliche Veranstaltungen von der Ordnungsbeh&ouml;rde gepr&uuml;ft, genehmigt und kontrolliert.<br />Besonders anspruchsvoll sind zudem die Eins&auml;tze im Zusammenhang mit der Unterbringung psychisch erkrankter Menschen, von denen eine Gefahr f&uuml;r sich oder andere ausgeht. Allein im Jahr 2025 musste die Ordnungsbeh&ouml;rde in 310 F&auml;llen t&auml;tig werden &ndash; durchschnittlich fast einmal t&auml;glich.</p> <p>Auch die Verwarnungs- und Bu&szlig;geldstelle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich ver&auml;ndert. Neben der &Uuml;berwachung des ruhenden Verkehrs verantwortet die Stadt inzwischen auch die station&auml;re und mobile Geschwindigkeits&uuml;berwachung im gesamten Stadtgebiet. Seit 2025 erg&auml;nzt eine semistation&auml;re Messanlage die Verkehrs&uuml;berwachung und erm&ouml;glicht Kontrollen rund um die Uhr. Auch die stra&szlig;enrechtlichen Ausnahmegenehmigungen, z.B. Parkausweise f&uuml;r Schwerbehinderte, fallen in den Aufgabenbereich der Ordnungsbeh&ouml;rde.</p> <p><strong>Stadtordnungsdienst als sichtbarer Baustein der Sicherheit</strong><br />Ein besonderes Anliegen von Ute Unrau war der Aufbau des Stadtordnungsdienstes. Heute ist dieser fester Bestandteil der kommunalen Sicherheitsstruktur und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.</p> <p>Ob bei Karneval, Stadtfesten, Weihnachtsm&auml;rkten, Kirmessen oder in der Silvesternacht &ndash; der Stadtordnungsdienst sorgt gemeinsam mit Polizei und Veranstaltern f&uuml;r Sicherheit und ist zugleich Ansprechpartner f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Durch seine sichtbare Pr&auml;senz k&ouml;nnen viele Konflikte bereits im Entstehen verhindert oder schnell gel&ouml;st werden.<br />&bdquo;Eine funktionierende Ordnungsbeh&ouml;rde lebt nicht von Verboten, sondern davon, dass Menschen respektvoll miteinander umgehen. Wo das nicht gelingt, greifen wir ein &ndash; immer mit dem Ziel, Sicherheit und Lebensqualit&auml;t f&uuml;r alle zu erhalten. Ich freue mich sehr, dass sich der Stadtordnungsdienst zu einer wichtigen und anerkannten S&auml;ule unserer Arbeit entwickelt hat&ldquo;, so Ute Unrau.</p> <p><strong>Eine Bilanz mit Verantwortung</strong><br />Die Anforderungen an die Ordnungsbeh&ouml;rde sind in den vergangenen 26 Jahren kontinuierlich gestiegen. Neue gesetzliche Aufgaben, ver&auml;nderte Sicherheitslagen und wachsende Erwartungen der Bev&ouml;lkerung haben die Arbeit zunehmend komplexer gemacht. Gleichzeitig mussten die vielf&auml;ltigen Aufgaben h&auml;ufig trotz personeller Engp&auml;sse zuverl&auml;ssig erf&uuml;llt werden.<br />&bdquo;Hinter jeder Ma&szlig;nahme stehen Menschen, die Verantwortung &uuml;bernehmen &ndash; oft auch in schwierigen Situationen. Darauf bin ich besonders stolz. Ich verlasse die Verwaltung mit dem guten Gef&uuml;hl, dass die Ordnungsbeh&ouml;rde hervorragend aufgestellt ist und ihre wichtigen Aufgaben auch k&uuml;nftig engagiert wahrnehmen wird&ldquo;, blickt Ute Unrau auf ihre Dienstzeit zur&uuml;ck.</p> <p><strong>Abschied auf der Laurentiuskirmes</strong><br />Dass ihre letzten Arbeitstage ausgerechnet mit der Laurentiuskirmes zusammenfallen, k&ouml;nnte kaum passender sein. Seit vielen Jahren verantwortet die Allgemeine Ordnungsbeh&ouml;rde die traditionsreichen Gro&szlig;veranstaltungen und setzt damit eine inzwischen 184-j&auml;hrige Kirmestradition in Bergisch Gladbach erfolgreich fort.</p> <p>Mit dem Abschied von Ute Unrau verliert die Stadt eine erfahrene F&uuml;hrungskraft, die die Entwicklung der Allgemeinen Ordnungsbeh&ouml;rde &uuml;ber mehr als zwei Jahrzehnte entscheidend gepr&auml;gt hat. Die Stadt Bergisch Gladbach dankt ihr herzlich f&uuml;r ihren au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Einsatz, ihre hohe fachliche Kompetenz und ihr langj&auml;hriges Engagement zum Wohl der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.</p>

Quelle: Stadt Bergisch Gladbach. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗