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Kraftwerk im Fokus – Tag des offenen Denkmals 2026 auf dem Zanders-Areal am 13. September

19. August 2026 um 15:16 Uhr

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]]><p>Passend zum diesj&auml;hrigen Motto des Aktionstags &bdquo;NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur&ldquo; steht das Kraftwerk der ehemaligen Papierfabrik im Mittelpunkt. Das zwischen 1930 und 1931 nach Pl&auml;nen des Architekten Dominikus B&ouml;hm errichtete Geb&auml;ude war jahrzehntelang das technische Herz des Werks und versorgte die Papierproduktion mit Strom und Dampf. Am Tag des offenen Denkmals k&ouml;nnen Besucherinnen und Besucher das Kraftwerk bei Rundg&auml;ngen, Vortr&auml;gen und Ausstellungen aus einer neuen Perspektive kennenlernen und mehr &uuml;ber seine historische Bedeutung, seine Funktion und m&ouml;gliche zuk&uuml;nftige Nutzungen erfahren.</p> <p>F&uuml;r das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Im Au&szlig;enbereich laden Kaffee, Kuchen sowie kleine Speisen und Getr&auml;nke zum Verweilen und Austausch ein.</p> <p><strong>Ein Denkmal im Wandel: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kraftwerks</strong><br />Das Kraftwerk wuchs &uuml;ber Jahrzehnte hinweg mit den steigenden Energiebed&uuml;rfnissen der Papierfabrik. Erweiterungsbauten lie&szlig;en bis Ende der 1980er Jahre eine imposante Infrastrukturzentrale entstehen. Zum Tag des offenen Denkmals werden zwei ebenerdig zug&auml;ngliche Geb&auml;udeteile zu tempor&auml;ren Veranstaltungsorten.</p> <p><strong>Gegenwart und Zukunft: Von Planungen und Visionen</strong><br />In der Halle der Speisewasseraufbereitung, in der zu Produktionszeiten das Wasser unter anderem durch Filtration und Enth&auml;rtung f&uuml;r die Dampferzeugung aufbereitet wurde, erwartet die Besucher*innen eine vielf&auml;ltige Ausstellung. Verschiedene Stationen beleuchten dabei die Geschichte des Kraftwerks und seine Bedeutung als Energiezentrale der Papierfabrik. Eine weitere Station informiert &uuml;ber den aktuellen Stand der infrastrukturellen Planungen f&uuml;r die k&uuml;nftige Energie- und Medienversorgung des Zanders-Areals.</p> <p>Mit dem Potenzial des Geb&auml;udes haben sich zudem angehende Architektinnen und Architekten der TH K&ouml;ln kreativ auseinandergesetzt. Ausgew&auml;hlte Projektarbeiten zeigen anhand von Pl&auml;nen und Modellen unterschiedliche Visionen f&uuml;r die k&uuml;nftige Nutzung des Kraftwerks.</p> <p>Dar&uuml;ber hinaus sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, ihre Ideen f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Nutzung und Belebung des Kraftwerks einzubringen. Eine Ideenwand in der Ausstellung l&auml;dt dazu ein, W&uuml;nsche, Anregungen und Vorschl&auml;ge f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Nutzung des Kraftwerks festzuhalten.</p> <p><strong>Zukunft braucht Erinnerung: Zeitzeugen gesucht!</strong><br />Zudem richtet sich der Blick auf die Geschichte des Zanders-Areals und ihre Bedeutung f&uuml;r die Gegenwart. Prof. Dr. Daniel Lohmann, Professor f&uuml;r Architekturgeschichte und Entwerfen an der TH K&ouml;ln, widmet sich in einem Vortrag am Beispiel des Zanders-Kraftwerks der Frage, wie Erinnerungskultur dazu beitragen kann, das industrielle, aber auch gesellschaftliche Erbe zu bewahren und f&uuml;r kommende Generationen erlebbar zu machen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch. Der Vortrag findet um 13.00 Uhr und 15.00 Uhr statt.</p> <p>&Uuml;ber den Tag verteilt finden au&szlig;erdem Rundg&auml;nge durch die Kessel- und Turbinenhalle statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Rundg&auml;nge starten st&uuml;ndlich an einem ausgeschilderten Treffpunkt, sobald sich eine Gruppe von ca. 20 Personen gebildet hat. Die Teilnahme ist nur mit festem Schuhwerk m&ouml;glich. Die Rundg&auml;nge sind nicht barrierefrei; Kinder k&ouml;nnen ausschlie&szlig;lich in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen.</p> <p>Die TH K&ouml;ln sucht im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Thema Erinnerungskultur den Austausch mit ehemaligen Zandrianerinnen und Zandrianern sowie B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern. Gesucht werden pers&ouml;nliche Erinnerungen und Geschichten, die dazu beitragen, die Geschichte des Zanders-Areals &ndash; explizit auch des Kraftwerks &ndash; aus der Perspektive der Menschen zu bewahren, die sie &uuml;ber Jahrzehnte mitgestaltet haben. Interessierte k&ouml;nnen hierzu vor Ort mit dem Forschungsteam ins Gespr&auml;ch kommen, aktiv Erinnerungen beitragen und ein Kontaktformular ausf&uuml;llen.</p> <p></p>

Quelle: Stadt Bergisch Gladbach. Diese Meldung wurde im Wortlaut der herausgebenden Stelle wiedergegeben. Original lesen ↗